THEATERBREMEN

Alexander Riemenschneider

Regie

Alexander Riemenschneider (geboren 1981) studierte Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn. Im Mai 2009 schloss er sein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg mit einer Inszenierung von Camus’ „Caligula“ auf Kampnagel in Hamburg ab. Für seine Inszenierung „Von Mäusen und Menschen“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet und für den FAUST-Theaterpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater nominiert. Seine Adaption des Romans „Der Schaum der Tage“ von Boris Vian, die am St. Pauli Theater uraufgeführt wurde, erhielt Einladungen zu mehreren europäischen Festivals. Er arbeitete am Theater in Oldenburg und dem Theater Bonn, wo er „Kaspar“ von Peter Handke – 2011 beim „NRW-Theatertreffen“ in Wuppertal als Beste Inszenierung ausgezeichnet – und zuletzt „Mathilde Bäumler. Ein Dschungelstück“ von Christa Pfafferott inszenierte. Daneben gastierte Riemenschneider in Tschechien am Prager Kammertheater, am Deutschen Theater Berlin, am Residenztheater München und am Schauspielhaus Bochum. Seit 2012 inszeniert er regelmäßig am Theater Bremen, unter anderem die Uraufführung „Aber sicher!“ von Elfriede Jelinek, „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ nach dem Roman von Janne Teller sowie zuletzt Euripides’ „Medea“, Kleists „Die Familie Schroffenstein“ und „Das Schloss“, ein szenisches Konzert nach dem Roman von Franz Kafka. Mit „Hänsel und Gretel“ legte Alexander Riemenschneider in der Spielzeit 2016/17 zum ersten Mal eine Produktion im Musiktheater vor.

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