THEATERBREMEN

Armin Petras

Regie

Armin Petras wurde 1964 in Meschede/Sauerland geboren und wuchs ab 1969 in Ostberlin auf. Nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin arbeitete er zunächst als Regieassistent am TAT Frankfurt und an den Münchner Kammerspielen. Weitere eigene Arbeiten entstanden unter anderem am Nationaltheater Mannheim, am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen und am Thalia Theater Hamburg. Als Oberspielleiter war er am Theater Nordhausen sowie als Hausregisseur am Schauspiel Leipzig engagiert. Von 1999 bis 2002 wirkte er als Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel. Im Anschluss war er als Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt engagiert und leitete dort drei Jahre die Spielstätte in der Schmidtstraße. Im Jahr 2006 übernahm er die Intendanz am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 leitet er als Intendant das Schauspiel Stuttgart. Neben seiner inszenatorischen Tätigkeit ist Petras auch als Autor von Bühnenstücken unter dem Pseudonym Fritz Kater bekannt, welche er meist selbst zur Uraufführung bringt. Für sein Stück „zeit zu lieben zeit zu sterben“ wurde er 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und in der Jahresumfrage der Zeitschrift Theater heute zum „Dramatiker des Jahres“ gewählt. Diese Inszenierung sowie die Uraufführung von „we are camera / jasonmaterial“ 2004 wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Weitere seiner Stücke, die er selbst inszenierte, sind unter anderem „Sterne über Mansfield“ (UA 2004), „3 von 5 Millionen“ (UA 2005), „Abalon, one nite in Bangkok“ (UA 2006), „heaven (zu tristan)“ (UA 2007) und „we are blood“ (UA 2010). Für sein Gesamtwerk erhielt Fritz Kater 2008 den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis. In der Spielzeit 2014/15 war Armin Petras mit der Uraufführung von „Anna Karenina“ erstmalig als Regisseur am Theater Bremen tätig und ist in dieser Spielzeit mit „Lady Macbeth von Mzensk“ erneut in Bremen zu Gast.

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