THEATERBREMEN

Bendix Dethleffsen

Gast

Bendix Dethleffsen, 1978 in Flensburg geboren, studierte Dirigieren an der Musikhochschule Köln bei Prof. Michael Luig. Bereits während des Studiums arbeitete er als Assistent von Ingo Metzmacher an der Hamburgischen Staatsoper und leitete mit ihm Luigi Nonos „Prometeo - Tragedia dell’ascolto“ (Ensemble Modern Orchestra, Lucerne Festival 2001). Ausserdem dirigierte er in Hamburg mehrere Produktionen in der Reihe „Junges Forum Musiktheater“.
Von 2001 bis 2006 war Bendix Dethleffsen als Solorepetitor und Kapellmeister am Aalto-Musiktheater in Essen engagiert, von 2007 bis 2009 in gleicher Funktion am Staatstheater Kassel. Er dirigierte zahlreiche Opern- und Ballettvorstellungen, u.a.: „Zauberflöte“, „Il barbiere di Siviglia“, „Hänsel und Gretel“, „Don Giovanni“ und „Der Nussknacker“.
Im Rahmen der RuhrTriennale 2006 übernahm er die musikalische Leitung der Produktion „Rubens oder das nichteuklidische Weib“ (Esterhazy/Goebel/Stölzl, Musica Antiqua Köln).
Seit 2006 arbeitet Bendix Dethleffsen als Bühnenpianist oder musikalischer Leiter mit Christoph Marthaler. Es entstanden die Produktionen „Winch only“ (KunstenfestivaldesArts, Brüssel), „Maeterlinck“ (NT Gent), „Wozzeck“ (Opéra National de Paris), „Das Theater mit dem Waldhaus“ (Sils-Maria), „Riesenbutzbach - Eine Dauerkolonie“ (Wiener Festwochen), „Papperlapapp“ (Festival D’Avignon) und „+-0“ (Katuaq Nuuk/Wiener Festwochen/Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz).
Ausserdem arbeitet Bendix Dethleffsen seit 2010 regelmässig mit Christoph Homberger und Jan Czajkowski. Gemeinsam entwickelten sie die Musik zu „Aida“ am NT Gent (2010), sowie für Johan Simons Inszenierungen „Winterreise“ (2011) und „E la nave va“ (2011) an den Münchner Kammerspielen. Am Theater Basel war Dethleffsen zuletzt in Christoph Marthalers Produktionen "La Grande-Duchesse de Gérolstein", „Meine faire Dame“ und "Lo Stimolatore Cardiaco" und in Christiane Pohles "Pension Schöller" zu sehen. Am Theater Bremen arbeitete er in „Blick der Tosca“ von Anne-Sophie Mahler und „Pomp & Circumstance“ von Christiane Pohle.