THEATERBREMEN

Désirée Nick

Schauspielerin (Gast)

Désirée Nick, geboren in Berlin-Charlottenburg, machte zunächst eine Ausbildung zur klassischen Balletttänzerin an der Berliner Tanzakademie und war von 1975 bis 1982 an der Deutschen Oper Berlin als Tänzerin engagiert. Danach absolvierte sie ihre Ausbildung als Lehrbeauftragte für katholische Religionspädagogik und übte diesen Beruf 3 Jahre in Berlin aus, bevor sie Jahren nach London zog und am Actor’s Institute ihre Ausbildung zur Schauspielerin abschloss. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland spielte sie an verschiedenen Theatern wie dem Maxim Gorki Theater Berlin, („Damen der Gesellschaft“) der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Stücke von René Pollesch), dem Renaissance Theater Berlin („NICHTS Schöneres“) oder dem Hans Otto Theater Potsdam („Am Ziel“ von Thomas Bernhard, die Revue „ganz oder gar nicht“ von Ray Cooney). Zudem arbeitete sie wiederholt unter der Regie von Thorsten Fischer, wie 2008 in „Souvenir“ von Stephen Temperley am Berliner Renaissance Theater, 2014 am Ernst Deutsch Theater in „JUMPY“ von April des Angelis und bei den Sommerfestspielen in Bad Hersfeld in Homers „Odyssee“. Außerdem spielte sie im Theater an der Kö in Düsseldorf in „Liebe, Leid und alle meine Kleider“ von Nora und Delia Ephron sowie im Berliner Schlosspark Theater in der Komödie von Eric Assous „Ein Mann fürs Grobe“.
Sie wirkte in diversen Fernsehproduktionen mit („SOKO 5113“, „Türkisch für Anfänger“, „Anna und die Liebe“, „Kein Wort zu Papa“) und verfasste die Bestseller „Gibt es ein Leben nach 40?“, „Gibt es ein Leben nach 50?“, „Neues von der Arschterrasse“ und das Kochbuch „Gerichte mit Geschichte“.
Darüber hinaus entwirft und präsentiert sie seit Mitte der 90er Jahre Comedy- und Kabarett-Shows in der Bar jeder Vernunft und im Tipi am Kanzleramt in Berlin, wie „stand up for Christmas“, „Ein Mädchen aus dem Volke“ oder aktuell „Retro-Muschi“.