THEATERBREMEN

Frank Abt

Regie

Frank Abt wurde 1976 in Laupheim geboren. Während seines Studiums der Theaterwissenschaft in Berlin und Paris assistierte er unter anderem am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Bochum, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin und an den Sophiensaelen Berlin. Von 2003 bis 2006 war er als Regieassistent am Thalia Theater Hamburg engagiert. Hier entstanden unter anderem „Wunsch | Konzert | Samurai“ nach „Wunschkonzert“ von Franz Xaver Kroetz, „Samurai“ von Dea Loher, „Vom Wasser – vom Weltkrieg“ von John von Düffel, „Stadtnotizen 1-5“ und „Die Boxerin“ in der Reihe „Glück in Hamburg, Sterne über Mansfeld“ von Fritz Kater und „Ein Fuchs reißt Kaninchen“ von Juliane Kann. Er inszenierte unter anderem am Münchner Volkstheater (Ewald Palmetshofers „wohnen. unter glas“, „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt sowie „Anna Karenina“ nach Lew Tolstoi), dem Schauspielhaus Graz (das Projekt „Arnold – Mit ganzem Herzen Grazer“), dem Schauspielhaus Bochum („Connecting People“, „Superstars“), dem Maxim Gorki Theater Berlin und entwickelte für das Deutsche Theater in Berlin die Reihe „Geschichten von hier“, ein dreiteiliges Rechercheprojekt auf der Basis von Interviews. Darüber hinaus brachte er Georg Seidels „Jochen Schanotta“ am Deutschen Theater in Berlin vielbeachtet zur Wiederaufführung und inszenierte dort „Stallerhof“ von Franz Xaver Kroetz. In Osnabrück führte Frank Abt Regie bei „Wenn die Sonne immer noch so schön scheint ...“, „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing und „Felix Krull“ nach Thomas Mann. Seit der Spielzeit 2012/13 inszenierte Frank Abt als Regisseur im Schauspiel am Theater Bremen John von Düffels Familienstück „Robin Hood“, „Die Brüder Löwenherz“ nach Astrid Lindgren als Familienstück und die Uraufführung „Herkunft“ nach dem Roman von Oskar Roehler sowie zuletzt die deutschsprachige Erstaufführung von Oscar van Woensels „Oedipus“, den Liederabend „Jetzt musst du springen“ und Dostojewskis „Der Idiot“.

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