THEATERBREMEN

Silke Willrett

Kostüm

Silke Willrett studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose und Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1999 schloss sie ihr Staatsexamen in Kunstgeschichte ab. Seit 2003 arbeitet sie als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, häufig in Zusammenarbeit mit Marc Weeger. 2004 und 2007 wurde sie gemeinsam mit Marc Weeger als beste Bühnen- und Kostümbildnerin in «Die Deutsche Bühne» nominiert. Zu den RegisseurInnen, mit denen sie zusammenarbeitet, zählen unter anderem Andrea Breth („Eugen Onegin“, Salzburger Festspiele 2007, „Katja Kabanowa“ in Brüssel, „Wozzeck“ an der Staatsoper Berlin, Prokofjews „Der Spieler“ an der Niederländischen Oper in Amsterdam), Christof Nel („Simplicius Simplicissimus“ von Karl Amadeus Hartmann in Stuttgart und Frankfurt, „Die Bakchen“ am Schauspielhaus Frankfurt, Kurzopern von Hans Werner Henze am Prinzregententheater München sowie „Moses und Aron“ von Arnold Schönberg an der Deutschen Oper am Rhein), Tatjana Gürbaca („Rigoletto“ an der Oper Graz, „Werther“, „Manon“ und „Un ballo in maschera“ am Staatstheater Mainz, „Der fliegende Holländer“ an der Deutschen Oper Berlin, Tschaikowskis „Mazeppa“, „Eugen Onegin“ und „Tsjarodejka“ an der Vlaamse Opera Antwerpen, „Carmen“ an der Oper Leipzig, „Salome“ an der Deutschen Oper am Rhein, „Rigoletto“, Aida und „Die Zauberflöte“ am Opernhaus Zürich, „Lohengrin“ am Aalto-Musiktheater Essen) und Sergio Morabito („Pilotprojekt Wunderzaichen“ von Marc André in Stuttgart) sowie Jörg Behr, Jim Lucassen, Monique Wagemakers und Johannes Erath. Als Setdesignerin und Kostümbildnerin ist Silke Willrett zudem für Filmproduktionen in Stuttgart und Berlin tätig. Der Film „Das Maß der Dinge“ (Set- und Kostümbild gemeinsam mit Marc Weeger) wurde 2005 für den „First Steps Award“ und 2006 von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, L.A. für den „33. Annual Student Academy Award 2006“ nominiert. Am Theater Bremen war sie bereits als Kostümbildnerin für Tatjana Gürbacas Inszenierungen von „Eugen Onegin“, „Mazeppa“ und „Le Grand Macabre“ zu Gast.