THEATERBREMEN

Kleines Haus / Premiere

Akika XII

von Samir Akika / Unusual Symptoms

„When Leonardo da Vinci did the Mona Lisa, did he go right back and do the Mona Lucy, just ’cos he had a hit?“ (Gil Scott-Heron) — Samir Akika geht in seine sechste Spielzeit am Theater Bremen. Und wie gewohnt wird sich das Publikum bis kurz vor der Premiere gedulden müssen, bis es eine erste Ahnung von dem erhält, was sich der leitende Choreograf und die TänzerInnen seiner Kompanie für ihre zwölfte Arbeit am Haus einfallen lassen werden. Zuletzt begab sich Akika mit der Tanzperformance-Installation „polaroids“ auf die Suche nach seinen Wurzeln als Choreograf, der in seinen frühen Arbeiten zwischen New Wave und Nouvelle Vague, Street Art, Punk und künstlerischem Untergrund die Disziplinen zum Tanzen brachte. Seitdem hat er zwischen kinematografischen Bewegungsspektakeln und introspektiven Momentaufnahmen vieles angefasst, was sich mit Tanz ausdrücken lässt und die Grenzen seines Fachs dabei immer wieder in ungeahnte Sphären verschoben. Getrieben von einem steten Unbehagen gegenüber verfrühten Festlegungen, wird er in dieser Spielzeit mit einer neuen Arbeit einmal mehr versuchen, der zeitgenössischen Tanzkunst neue Perspektiven abzugewinnen.

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Besetzung