THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

BANG BANG

Eine Dreidollaroper von Selen Kara, Torsten Kindermann und Markus Pajtler

Gangster, Bettler und Ganoven sind der Stoff aus dem so mancher Bühnenhit gewebt ist. Am berühmtesten sicher Brechts „Dreigroschenoper“ auf der Grundlage der Beggars Opera von John Gay. Der Musiker und Arrangeur Torsten Kindermann, der gemeinsam mit der Regisseurin Selen Kara zuletzt für den Liederabend „Istanbul“ verantwortlich zeichnete, tritt in diese Fußstapfen und kombiniert Gays Geschichte zweier verfeindeter krimineller Banden im aufrechten Kampf ums krumme Geschäft mit den Musiken aus den blutigen Gangsterfilmen Quentin Tarantinos. Der Mann mit der wohl bestens sortierten Plattensammlung der Welt machte Songs wie „Bang Bang“ von Nancy Sinatra, „Unchained“ von James Brown oder „Misirlou“ von Dick Dale zu Kultsongs, die sich eng mit seinen Filmen verbinden.
Aus der Geschichte der legendären Bettleroper und den Kultsongs aus den Tarantino Filmen stricken Kindermann/Kara diesen Liederabend, unterstützt von dem jungen Drehbuch Autor Markus Pajtler, bekannt durch den Film „A damn killer“. Ganz großes Kino. Ab 11. Februar im Theater am Goetheplatz.


Begleitend zur Premiere von „BANG BANG – eine Dreidollaroper“ zeigt das CITY 46 von Ende Januar bis März drei Tarantino-Filme, deren legendäre Soundtracks auch in der Inszenierung gespielt werden.

„Inglourious Basterds“ (2009, OmU): Tarantino verfilmt nicht den historischen Faschismus, sondern unsere Gefühle, wenn wir uns diesem Thema zuwenden. Eine cineastische Rachefantasie.
Di 24. (mit Einführung), Mi 25. und Do 26. Januar

„The Hateful 8“ (2015, OmU): Ein wortreicher Schneewestern im 70-Millimeter-Breitwandformat, für den Tarantino den inzwischen fast 90-jährigen Altmeister Ennio Morricone (Spiel mir das Lied vom Tod) gewinnen konnte.
Sa 25, Mo 27. Februar; Mi 1. März

„Death Proof“ (2007, OmU): Ein Highway-Killer hat es auf eine ziemlich attraktive Mädchenclique abgesehen. Die sind aber schlagfertiger als angenommen – und zwar nicht nur in Sachen Girl Talk.
16., 17. und 21. März – Und am Mi. 1. Februar im Rahmen der Ein-Sichten im Theater Bremen.

Alle Filme im CITY 46 (Reservierung, Zeiten und Infos unter: ticket@city46.de / 0421-957 992 90 / www.city46.de)
Bei Vorlage der Theaterkarte ermäßigter Eintritt bei der Kinovorstellung

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