THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

Carmina Burana

von Carl Orff
Ein szenisches Chorkonzert

„Das Schicksal ereilt uns oft auf den Wegen, die man eingeschlagen hat, um ihm zu entgehen.“ (Jean de la Fontaine) — Per Definition ist das Schicksal eine höhere Macht, die in einer nicht zu beeinflussenden Weise das Leben bestimmt und lenkt. Nun wissen die Menschen nicht erst seit Brecht, dass das Schicksal der Menschen der Mensch selbst ist. Das, wofür einst Fortuna stand, nämlich die Menschen wahllos und zufällig mit Glück oder Unglück zu überhäufen, hat der Mensch – so möchte man meinen – selbst in die Hand genommen. Wie frei ist aber der Mensch in seinem Handeln? In „Carmina Burana“ steht die Göttin Fortuna im Zentrum: als eine zeitlose Metapher für die Veränderlichkeit und Unberechenbarkeit des menschlichen Lebens. Mit Carl Orffs „Carmina Burana“ bringen der Chor des Theater Bremen sowie Kinder-, Extrachor und SolistInnen des Theater Bremen eines der populärsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.

Dauer: 70 Minuten, keine Pause

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Pressestimmen

„Der eigentliche Star des Abends ist der riesige Chor. Der Opernchor, ergänzt durch Extra-Chor und Kinderchor, strahlt durchgängig Leidenschaft aus und überzeugt sowohl bei den anstrengenden Forte-Hymnen wie bei den verspielteren Stücken. Das zweite Extra-Lob geht an die Schlagwerker der Bremer Philharmoniker, die mit Verve und Präzision agieren; bei der Gesamtleitung des Orchesters hat Daniel Mayr auf Tempi und klare Akzentsetzungen geachtet. […] Das Theater Bremen zeigt eine packende ‚Carmina Burana‘-Inszenierung.“
Iris Hetscher, Weser Kurier, 14.03.2016

„Herausgekommen ist ein rund einstündiges Gesamtkunstwerk mit strahlendem, betörendem Klang und einer wunderbaren Bühnen-Ästhetik. Mitreißend und berührend. Das Publikum jubelte vor Begeisterung.“
Margit Ekholt, Radio Bremen, 14.03.2016

„Die Auserwählte ist Nerita Pokvytyté mit berückend schöner Höhe, kraftvoll sucht Jason Cox wie ein Bachelor die Liebe, und Martin Nyvall gestaltet mit seinen leicht angekohlten weißen Klamotten großartig das skurrile Tenorfalsett des gebratenen Schwans. Last not least: Es wurde mitreißend von den Bremer Philharmonikern und den Chören musiziert unter der suggestiven Leitung von Daniel Mayr, der die statische, blockhafte Architektonik dieser Musik, ihren formelhaften Charakter, Wiederholungen von Motiven und Rhythmen […] biegsam und spannend nach vorne trieb. Begeisterter Beifall.“
Ute Schalz-Laurenze, Kreiszeitung, 15.03.2016