THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

Das Leben des Galilei

Konzertante Inszenierung mit dem
Schauspieler Thomas Thieme und
dem Musiker Arthur Thieme

In ihrer konzertanten Inszenierung widmen sich der Schauspieler Thomas Thieme und sein Sohn, der Musiker Arthur Thieme, der Figur des Wissenschaftlers Galileo Galilei. Bertolt Brechts Drama verknüpft wissenschaftliche Neugier mit avantgardistischer Theaterkunst und thematisiert die noch immer höchst aktuelle Fragestellung: Wie kann die Wissenschaft ihre Freiheit behaupten? Und muss sie sich selbst ethische Standards geben, um ihre Erkenntnisse vor Missbrauch durch eine verantwortungslose Politik zu schützen? Oder gilt eines Tages: „Euer Jubelschrei über eine neue Erkenntnis könnte von einem universellen Entsetzensschrei beantwortet werden“, wie Brecht am Beginn des atomaren Zeitalters vorausweisend formulierte. „Brecht ist zeitlos, Brecht ist kraftvoll, Brecht ist wandlungsfähig. Thomas Thieme schlüpft in alle Rollen, spielt nicht, sondern setzt die Figuren sprachlich in Szene: Er grummelt, faucht und schnauft in Tom-Waits-Manier, gestikuliert wie Joe Cocker mit gekrümmten Fingern zu gepressten Worten.“ (Deutschland Radio Kultur)
Bereits zwei Mal war die Produktion zu Gast beim renommierten Augsburger Brechtfestival und kommt – als Vorbote für die Spielzeiteröffnung im Großen Haus, Brechts „Der Gute Mensch von Sezuan“ – auf die Bühne des Theater am Goetheplatz.

Fassung und Regie: Julia von Sell Schauspiel: Thomas Thieme
Musik: Arthur Thieme. Eine Produktion des Brechtfestivals Augsburg

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