THEATERBREMEN

Kleines Haus

Die, should sea be fallen in

Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ in sechs Sprachen. Geflohene, Studierende und das Bremer Ensemble begegnen sich.

Die ambivalenten Stimmen in Elfriede Jelineks Text „Die Schutzbefohlenen“ werden in diesem Text besprochen, ihnen widersprochen, ihrer Fürsprache nicht entsprochen. In diesem Resonanzraum wird die Einsprachigkeit der deutschen Fassung mehrsprachig aufgefasst, auf Englisch, Urdu, Pashtu, Arabisch und Georgisch übersetzt und von den Refugees, die 2012 an der Besetzung der Votivkirche teilgenommen haben, und beteiligten Studierenden gesprochen. Diese Besetzung des Kirchenraums war der Schreibanlass für Elfriede Jelineks Text. Nun machen sich dessen ProtagonistInnen zu ÜbersetzerInnen, schaffen Verständigung, Kommunikation und Kontakt.
Das Theater Bremen lädt die am Projekt beteiligten Flüchtlinge und Studierenden ein, ihre vielstimmige Version des Jelinek Textes in Verbindung mit Ausschnitten aus der Bremer Inszenierung „Die Schutzbefohlenen“ zu zeigen, Begegnung und Austausch zu stiften zwischen dem Bremer Ensemble, internationalen Studierenden und den beteiligten Flüchtlingen anhand des wohl wichtigsten Theatertextes der Stunde.

Versatorium Wien, mit Refugees des Refugee Protest Camp Vienna, Drama Forum von uniT, Schutzbefohlenen-Ensemble Theater Bremen
Regie: Ivna Žic

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