THEATERBREMEN

Brauhaus

Eltern – Ein Forschungsunterfangen

9+
von Hannah Biedermann und Ensemble
Eine Moks-Produktion

"Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers." (Alice Miller)
Wie wird man Eltern, wie bleibt man es und wie macht man es gut? Drei Spieler*innen erforschen und erproben spielerisch das Elternsein. In neun Versuchen geht es um so wesentliche Bedürfnisse wie Versorgung und Geborgenheit, aber auch um Konfliktzonen. Wie viel Medienzeit ist erlaubt? Wie reagiert man, wenn die Kinder nicht gehorchen? Dabei wird immer wieder auch das junge Publikum befragt und einbezogen. In der szenischen Collage kommen Kinder zu Wort und geben Antworten darauf, was sie gerne essen, wie sie mit der Trennung ihrer Eltern umgehen oder was sie sich von ihren Eltern wünschen. "Ich war sehr angetan. Das Schauspielertrio Judith Goldberg, Julian [Anatol] Schneider und Christoph Vetter zeigt viel Spielfreude und begegnet dem jungen Publikum immer auf Augenhöhe." (Christine Gorny, Radio Bremen)

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Pressestimmen

„[…] Es ist kein Theaterstück im klassischen Sinne mit Figuren und Plot, sondern sehr lebendige Bilder aus der Wissenschaft. […] Es gibt viel Interaktion mit dem Publikum, Kinder werden auf die Bühne geholt und live befragt. […] es geht um typischen Konfliktstoff dieser Altersgruppe [9+]. […] Es werden aber auch existentielle Themen angesprochen: Der Verlust von Vater oder Mutter wegen Trennung der Eltern oder durch Tod. […] Ich war sehr angetan. Das Schauspielertrio Judith Goldberg, Julian Schneider und Christoph Vetter zeigt viel Spielfreude und begegnet dem jungen Publikum immer auf Augenhöhe. Das Stück hat Witz und zugleich sehr berührende Momente, wenn etwa ein syrischer Flüchtlingsjunge zitiert wird, der seine Eltern zwei Jahre lang nicht gesehen hat. Überhaupt fand ich die Offenheit der Kinder in ihren Antworten auf die Interviewfragen besonders eindrucksvoll. […]“ (Christine Gorny, Radio Bremen, 26.02.2018)

„ Mit ihrem Stück ‚Eltern‘ trifft Hannah Biedermann den Nerv des Publikums im Brauhaus. […] Die drei Performer Judith Goldberg, Julian Anatol Schneider und Christoph Vetter sehen schon recht lustig aus, was ihrer Ansprache ans junge Publikum spürbar hilft. […] Im Zusammenspiel mit den ebenso farbenfroh zusammengewürfelten Spielräumen von Mascha Mihoa Bischoff, die aus raffiniert beleuchteten Farbfolien bestehen und an normierte Wohnzimmer denken lassen, schafft die Ausstattung ein höchst attraktives Ambiente, welches auch den diskutierten Inhalten zugute kommt. […]Immer wieder bringt die Regie es zuwege, mit schrägen Einfällen das Publikum zu unterhalten, bisweilen auch zu überrumpeln. […]Viele brennende Themen werden direkt mit dem Publikum verhandelt. […] So kann mit Recht von einem anregenden Nachmittag gesprochen werden […].“ (Sven Garbade, Weser-Kurier, 28.02.2018)

„[…] Die drei DarstellerInnen, die im Stück ihre echten Vornamen tragen, […] schaffen es, einen Draht zu den Kindern aufzubauen, stehen sie klar auf deren Seite, während mit Hilfe diverser von Mascha Mihoa Bischoff erdachten Kopfbedeckungen die Elternseite simuliert wird. Auch die knallbunten Hipster-Kostüme scheinen einen jugendlichen Nerv zu treffen. […] Das Stück lebt viel von der Interaktion mit dem jungen Publikum. Die Nähe wird auch dadurch hergestellt, dass Goldberg, Schneider und Vetter selbst viel von sich und ihren eigenen Erfahrungen in das Stück einfließen lassen. […]“ (Teresa Wolny, taz, 03./04.03.2018)