THEATERBREMEN

Kleines Haus

Hoffmann – Ein Offenbach-Projekt

von Levin Handschuh und Riccardo Castagnola

„Die Insel ist ein theatraler Raum: Alles, was hier geschieht, verdichtet sich beinahe zwangsläufig zu Geschichten, zu Kammerspielen im Nirgendwo, zum literarischen Stoff. Diesen Erzählungen ist eigen, dass Wahrheit und Dichtung nicht mehr auseinanderzuhalten sind, Realität fiktionalisiert und Fiktion realisiert wird“, schreibt Judith Schalansky in ihrem „Atlas der abgelegenen Inseln“. Das Leben auf einer Insel muss aber nicht zwangsläufig abgelegen sein. Der Protagonist aus „Hoffmanns Erzählungen“ beispielsweise ist sich selbst eine Insel, umgeben von Menschen. Bei Jacques Offenbach erzählt er sich in seinen Erzählungen selbst und wird somit zu seiner eigenen Fiktion. In dem musiktheatralen Projekt „Hoffmann“ wird diese Situation noch zugespitzt. In ihrer gemeinsamen Fassung geht es Levin Handschuh und Riccardo Castagnola in Offenbachs Opernfragment um die Romantik als Spiel mit verschiedenen Wirklichkeits-Ebenen und psychologischen Abspaltungen.

Dauer: 70 Minuten, keine Pause

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Besetzung

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Pressestimmen

„Levin Handschuh beweist erneut, dass er ein bemerkenswertes Stück Musiktheater auf die Bühne bringen kann. Das war bereits bei seiner ersten eigenständigen Arebit „Quijote“ in der vergangenen Saison gut zu sehen.“
Iris Hetscher, Weser-Kurier online, 11.02.2017

„Levin Handschuh […] und der Komponist Riccardo Castagnola […] haben sich Offenbachs Oper beherzt vorgenommen, um mit vier Sängern die Geschichte neu zu erzählen. Das fällt zunächst vor allem musikalisch geradezu spektakulär aus.“
Rolf Stein, Kreiszeitung, 13.02.2017

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