THEATERBREMEN

Moks

I am

Ein Mehrgenerationenprojekt

Etwa ab der 15. Schwangerschaftswoche scheint alles klar: Junge oder Mädchen, XX oder XY, rosa oder blau, Kleid oder Hose. Die ersten Schubladen, in die man gesteckt wird, öffnen sich also schon lange bevor wir ein Bewusstsein darüber haben. Wie kommt man da wieder raus? Oder wo möchte man vielleicht lieber hinein? Was die sogenannten Gender Studies seit den 70er Jahren betreiben, nämlich Geschlecht als ein soziokulturelles Phänomen – also etwas wozu man durch seine Umgebung geformt wird und nicht durch seine Biologie – zu betrachten, werden zehn Akteure von 14 – 70 Jahren in den theatralen Raum hineinverlängern: Geschlechterrollen und ihre Entstehung hinterfragen, die Abhängigkeit von ihnen überprüfen und versuchen, ihre inhärenten Grenzen ins Wanken zu bringen. Was heißt Geschlecht, wenn es mehr als nur zweierlei Formen gibt?

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