THEATERBREMEN

Kleines Haus

Knausgård III: Spielen

Theaterprojekt nach den Romanen
von Karl Ove Knausgård
Deutsch von Paul Berf
von Abt / Knotková / Schuboth / Sondermann

Regisseur Frank Abt folgt mit seinem Team in einem auf insgesamt sechs Abende angelegten Projekt Schilderungen des modernen Alltags von Karl Ove Knausgård. Für jeden Teil des autobiografischen Romanzyklus wird eine besondere Form gesucht, die Bilder für Knausgårds Sprache entwickelt und zugleich auf die Kraft des schlichten Erzählens setzt. Das radikale Vaterporträt in „Knausgård I: Sterben“ wurde in der vergangenen Spielzeit bereits ergänzt durch die kompromisslose Suche nach Nähe und Beziehung in „Knausgård II: Lieben“. Im III. Teil kommt eine Welt zum Vorschein, in der Kinder und Erwachsene parallele Leben führen. Alle Teile kann man als einzelne Abende oder als eine Serie erleben.

Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

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Pressestimmen

„[…] sehr gelungene Theaterproduktion. […] Die treffliche Verfugung zwischen Text und Spiel setzt sich im dritten Teil [der Knausgård-Adaption] fort. […] Gabriele Möller–Lukasz gibt [die Mutterfigur] warm, weich und besorgt […]. Unterdes gibt Fania Sorel, sehr sanft auch sie (außer als Drill-Lehrerin), zum zweiten Mal die leidensgeprüfte Frau des […] Schriftstellers. […] Regisseur Frank Abt […] hat bezaubernde Bilder für Reminiszenzen gefunden, die den ersten Schultag, eine Schwimmstunde (mit Damenbadekappe!) und zarte Gefühle zu einer Mitschülerin (Anne-Lisbet!) betreffen. […] die Produktion [hat] gemäß ihrem Titel einen wunderbar verspielten Charakter […]. Auch der von einem Team um Torsten Kindermann ausgelegte Soundteppich ist eine Komponente dieser Wohlfühlanordnung. Zwischen deren Einzelteilen tänzeln der erneut grandios sprechende Schauspieler Robin Sondermann und der Nachwuchsakteur Nils Bischoff, die das erinnernde und erinnerte Ich geben abwechselnd traumverloren und aufgeweckt, ängstlich und froh über die Bühne […]“ Hendrik Werner, Weser-Kurier vom 17.10.2017

„[…] Zum theatralen Gelingen, das sei nicht unterschlagen, tragen noch der Musiker Torsten Kindermann und die naiv-poetischen Projektionen von Jan Hamstra, Megan de Vos und Kalle Wolters bei. […]“ Rolf Stein, Kreiszeitung vom 18.10.2017