Kleines Haus
Monster
14+
von David Greig
Eine Moks-Produktion
„Testing – 1 – 2 – 3 – Go! – We’re here today to tell you the story of Duck Macatarsney!“ (David Greig) — Wie ein Popkonzert geht es los. Geht es los mit der Geschichte des Teenagermädchens Duck Macatarsney. Das Geschehen in Greigs Text ist rasant und pointiert. Es hat Rhythmus und Humor. Und es geht um das 16jährige Mädchen Duck und ihren Vater, die zusammen leben: Die Mutter ist bei einem Motorradunfall gestorben. Der Vater leidet an MS, was er mit Joints und Fertigpizza erträglich zu machen versucht. Duck ist für ihn da und hält den Alltag am Laufen. Es könnte einfach so weiter gehen. Wären da nicht die Dame vom Amt, die sich um das Wohlergehen der Minderjährigen zu kümmern hat, Ducks Schulkollege Lawrence, der Duck braucht, um nicht für schwul gehalten zu werden, und die Internetbekanntschaft des Vaters, die plötzlich sehr real in der Wohnung steht. Von den Personen, die in Schränken versteckt werden, oder den Pizzakartonbergen, die weggeräumt werden müssen, ganz zu schweigen. Das neueste Stück von David Greig ist ein anarchistischer Spaß und eine berührende Geschichte über familiäre Abhängigkeiten.
Dauer: ca. 100 Minuten, keine Pause
Termine / Karten
Besetzung
- Lawrence, Showmaster, Miss Underhill Philipp Michael Börner
- Alicia, Lehrerin, Agnetha, Miss Underhill Anna-Lena Doll
- Duck Lisa Marie Fix
- Richard, Fee der Katastrophe, Dad Simon Zigah
- Regie Michael Talke
- Austattung Iris Holstein
- Dramaturgie Sonja Bachmann
