THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

Pünktchen und Anton

6+
nach dem Drehbuch von Caroline Link und
dem Kinderbuch von Erich Kästner
Karten für Vormittagsvorstellungen für Schulklassen erhalten Sie beim Besucherservice unter Tel 0421 3653-340, Fax 0421 3653-934 oder besucherservice@theaterbremen.de

„Reich sind nur die, die wahre Freunde haben.“ (Thomas ­Fuller) — Wenn man aus lauter Reichtum nicht einmal merkt, dass einem etwas abhanden kommt, dann hat man wohl genug angehäuft, denkt sich Anton und wird kurzerhand zum Dieb, um mit seiner kranken Mutter ans Meer fahren zu können. Dabei klaut er ausgerechnet im Haus seiner liebsten Freundin, Pünktchen. Sie ist reich und Anton ist arm. Doch ganz so leicht ist es natürlich nicht: Pünktchen fehlt es in ihrem Leben an nichts Materiellem, dennoch vermisst sie ihre Eltern, die andauernd arbeiten – und dabei glauben, sich selbst zu verwirklichen. Anton hingegen lebt alleine mit seiner Mutter, der es an allem mangelt, nur nicht an der Liebe zu ihrem Sohn. Die Freundschaft zwischen den beiden wirbelt viele Fragen auf, die auch ihre Eltern zum Nachdenken bringen. Erich Kästners Kinderbuch, auf dem Caroline Links Film basiert, ist eine Erzählung davon, wie ungerecht und zufällig Reichtum verteilt sein kann. Doch zuallererst ist es die Geschichte einer besonderen Freundschaft und erzählt davon, wie schön es ist, füreinander einzustehen!

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

Präsentiert von Bremen Vier

Termine / Karten

Besetzung

Fotos

Pressestimmen

„Es gibt viele Anknüpfungspunkte, um diesen Inhalt in die Gegenwart zu schubsen, Nina Mattenklotz (Regie) und Marianne Seidler (Dramaturgie) ist das souverän gelungen. Einen großen Anteil daran haben indes auch die Musik von Carsten Meyer, die Kostüme von Lena Hiebel und das exzellente Bühnenbild von Johanna Pfau, dass die Parallelwelten der beiden Kinder anschaulich macht.“
Silke Hellwig, Weser Kurier, 16. November

„Lisa Guth als Pünktchen und Justus Ritter als Anton werden ihren Rollen, ihrer Aufgabe und der Inszenierung gerecht. Wie ein Gummiball hüpft Guth durch das stramme 80-Minuten-Programm und weiß so sowohl das junge als auch das Begleitpublikum zu begeistern. Auch Justus Ritter gelingt es scheinbar mühelos, rund 20 Lebensjahre hinter sich zu lassen, und wieder Junge zu sein, ganz offensichtlich ein Kind, mit das für sein Alter zu viele Sorgen quälen.“
Silke Hellwig, Weser Kurier, 16. November

„Aus dem Kindermädchen Fräulein Andacht ist ein Au-pair-Junge mit migrantischen Wurzeln namens Laurent (hervorragend: Simon Zigah) geworden. Auch der Rest des Ensembles verdient Lob: Jana Julia Roth und Alexander Swoboda, sie in einer Doppel-, er in einer Dreifach-Rolle.“
Silke Hellwig, Weser Kurier, 16. November

„Zwei Trampoline, Schaukel, Video-Einspielungen, ansprechende Musik, Tanz und Bewegung sorgen für viel Abwechslung.“
Margit Ekholt, Radio Bremen, 17. November

„Die Schauspieler agieren durchweg mit großer Spielfreude und Präsenz. Der Star des Abends ist Pünktchen, großartig gespielt von Lisa Guth, die vor Temperament und Lebensfreude nur so sprüht. Pünktchen hat in dieser Bühnenfassung übrigens kein Kindermädchen an ihrer Seite, sondern den Au-pair-Jungen Laurent, überzeugend gespielt von Simon Zigah, einem stattlichen Mann mit dunkler Hautfarbe.“
Margit Ekholt, Radio Bremen, 17. November

„Das Premieren-Publikum erlebte anderthalb Stunden packendes, sensibel inszeniertes Theater, das die angeschnittenen ernsten Themen mit Witz und Herzenswärme behandelte. Die kleinen und großen Zuschauer spendeten begeisterten Applaus.“
Margit Ekholt, Radio Bremen, 17. November

„Lisa Guth vermittelt diese schlichten, aber deshalb ja keineswegs banalen Einsichten als wunderbar rotziges und zugleich sensibles Pünktchen auf ganz und gar undidaktische Weise. Justus Ritter gibt als von der Last seiner familiären Verantwortung bedrückter Anton einen überzeugenden Gegenpart und Mitspieler.“
Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, 17. November

„Vor allem Lisa Guth als ´Pünktchen´ steckt mit ihrer Fröhlichkeit an. Viel Applaus – Zu Recht.“
Corinna Laubach, BILD, 17. November