Moks
Struwwelpeter
Uraufführung
Nach Motiven des Kinderbuchklassikers von Heinrich Hoffmann
6+
Eine Moks-Produktion
„Nicht bei rot über die Straße gehen. Zähne putzen nach dem Essen. Popel kommen in das Taschentuch. Wenn du jemanden begrüßt, sollst du die Hand ausstrecken und die Hand schütteln. Keine verschiedenfarbigen Socken anziehen.“ – Kinder sollen sich an Regeln halten. Weil es sonst das eigene Leben gefährden würde. Weil es gesund ist. Weil es sich so gehört. Weil es gewisse kulturelle Umgangsformen gibt. Weil Eltern eine bestimmte Vorstellung von ihren Kindern haben.
Heute wie zu der Zeit als Heinrich Hoffmann Der Struwwelpeter schrieb (1844) wachsen Kinder in einer Regelwelt auf. Und heute wie damals gehen Kinder unterschiedlich mit Regeln um. Mal werden sie verstanden und akzeptiert, mal werden sie komisch gefunden, aber befolgt, mal werden sie zum Spaß, zur Provokation oder zur Abgrenzung und Identitätsfindung nicht beachtet.
Mit Bewegung und Sprache, Geschichten von gestern und heute thematisiert der Struwwelpeter vom Moks die Kinderperspektive auf die Welt, in der sie aufwachsen.
Termine / Karten
Besetzung
- Christopher Ammann, Anna-Lena Doll, Birgit Freitag, Simon Zigah
- Regie und Choreografie Hanna Hegenscheidt
- Bühne und Kostüme Erhard Dapper
- Dramaturgie Sonja Bachmann
- Licht Jörg Hartenstein
Fotos
Pressestimmen
Das Bremer Moks-Theater hat mit dem „Struwwelpeter“ ein Tanztheater-Stück für Kinder entwickelt. Die Inszenierung entpuppt sich als großer Wurf.
Der Konflikt zwischen der öden Regelwelt der Erwachsenen einerseits und dem Spaß am Verbotenen anderseits – das ist das Thema. Da sieht der Zuschauer einerseits, wie die Akteure Bälle durchs Zimmer ballernd, kippelnd oder popelnd einander aufziehen und andererseits, wie sie einander zurechtweisen.
Weder kleine noch große Kinder fühlen sich in dieser Inszenierung unterfordert oder überfordert, alle verfolgen gespannt das Geschehen.
Delmenhorster Kreisblatt, Alexander Schnackenburg
Das Moks-Quartett taucht ab in eine Emotionspalette von großer Wut bis hin zum noch größeren Kuschelbedürfnis. Und das Publikum reagiert – mit Lachen und mit Widerworten. Viel Applaus vom Premierenpublikum.
Kreiszeitung, Corinna Laubach
