Die Bürgschaft

Lothar Kittstein

Die Bürgschaft
»Zu Dionys dem Tyrannen ...«, so beginnt Friedrich Schillers Ballade, deren Figurenkonstellation alles für ein packendes Drama oder sogar für einen Abenteuerfilm beinhaltet. Zwei treue Freunde, ein böser Widersacher, eine unlösbare Aufgabe und ein Happy-End. Der Autor Lothar Kittstein übersetzt diese Konstellation in seinem Theaterstück ins Heute. Die Freunde werden zu einem Ehepaar, der Tyrann zu einem Verbrecher, der kommt, um Schulden einzutreiben. Gerd, der Ehemann, hat 12 Stunden Zeit, um 85.000 Euro zusammenzubekommen, sonst stirbt seine Frau Anja. Er macht sich auf den Weg in die Nacht ... Derweil kommen sich Anja und der Kriminelle, Thomas, näher. Lothar Kittstein hat einen modernen Thriller geschrieben, in dem Liebe und Treue sich durchsetzen müssen, aber Gewalt und Gier scheinen immer die Oberhand zu behalten.
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Inhalt

»Zu Dionys dem Tyrannen ...«, so beginnt Friedrich Schillers Ballade, deren Figurenkonstellation alles für ein packendes Drama oder sogar für einen Abenteuerfilm beinhaltet. Zwei treue Freunde, ein böser Widersacher, eine unlösbare Aufgabe und ein Happy-End. Der Autor Lothar Kittstein übersetzt diese Konstellation in seinem Theaterstück ins Heute. Die Freunde werden zu einem Ehepaar, der Tyrann zu einem Verbrecher, der kommt, um Schulden einzutreiben. Gerd, der Ehemann, hat 12 Stunden Zeit, um 85.000 Euro zusammenzubekommen, sonst stirbt seine Frau Anja. Er macht sich auf den Weg in die Nacht ... Derweil kommen sich Anja und der Kriminelle, Thomas, näher. Lothar Kittstein hat einen modernen Thriller geschrieben, in dem Liebe und Treue sich durchsetzen müssen, aber Gewalt und Gier scheinen immer die Oberhand zu behalten.

»Zu Dionys dem Tyrannen ...«, so beginnt Friedrich Schillers Ballade, deren Figurenkonstellation alles für ein packendes Drama oder sogar für einen Abenteuerfilm beinhaltet. Zwei treue Freunde, ein böser Widersacher, eine unlösbare Aufgabe und ein Happy-End. Der Autor Lothar Kittstein übersetzt diese Konstellation in seinem Theaterstück ins Heute. Die Freunde werden zu einem Ehepaar, der Tyrann zu einem Verbrecher, der kommt, um Schulden einzutreiben. Gerd, der Ehemann, hat 12 Stunden Zeit,...

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Pressestimmen

Auf der Grundlage von Schillers ‚Bürgschaft’ hat das Theater Bremen eine spannende Aufführung entwickelt. […] Schiller ist der Dramaturg dieser Handlung, was wir sehen ist aber heutig. […] Hier ist kein Platz für Schillers versöhnliches Ideal. Das markiert ein verstörendes Ende, das all die großartigen Spiel-Szenen, die vorher zu sehen waren, bitter umhüllen. Falsch ist trotz des dunklen Schlusses nichts in dieser Aufführung.“
(Sven Garbade, Weser Kurier)[…]

„herrlich absurde Szenenfolge“ […] Das ist kurzweilig, weil dauernd Reibung entsteht: zwischen dem vermuteten Reichtum eines Bankers und seiner tatsächlichen Geldnot, zwischen der unterstellten Gier und der realen Existenzangst, zwischen Engelsgeduld und eiliger hast. […] inszeniert Konradin Kunze dieses Stück wunderbar schnörkellos, was seine Schauspieler dankbar annehmen. Großartig ist etwa, wie Martin Baum in seiner Figur die innere Rastlosigkeit mit dem äußeren Zwang zur Gelassenheit verbindet. Eindrucksvoll auch Eva Gosciejewicz als vordergründig naives, in Wahrheit aber ausgekochtes Ding. Und Siegfried W. Maschek schließlich überzeugt als dubioser Geschäftsmann aus der Unterwelt.“
(Johannes Bruggaier, Kreiszeitung)[…]

„Packende ‚Bürgschaft’. Feinstes Theater im Brauhauskeller. Wundertüte Brauhauskeller! Was das Bremer Theater in dem kleinen Kellerraum da an dichtem, fantastischem Spiel zeigt, hat man lange nicht gesehen. […] Regisseur Konradin Kunze lässt die drei höchst überzeugenden Darsteller ein wunderbares Geflecht an Beziehungen und Gefühlen entfalten. Mit viel Wortwitz und brutaler Situationskomik erzählt er die mörderische Geschichte, in der am Ende Thomas dran glauben muss. Im Namen des eigenen kleinen Glücks.“
(Corinna Laubach, Bild)[…]

„‚Die Bürgschaft’: Ein aktuelles Thema in einem alten Gewand. Irgendwie skurril, manchmal grotesk und oftmals sehr beklemmen: Bei der Premiere am Donnerstag durchlebten die Zuschauer im Brauhauskeller ein Wechselbad der Gefühle. […] Dank der überzeugenden Leistung der drei Akteure sahen die Zuschauer in der Inszenierung von Regisseur Konradin Kunze und Dramaturg Marcel Klett bereits nach kurzer Zeit in menschliche Abgründe, in denen dennoch Raum für Humor blieb. Kurzweilig und zugleich beklemmend – diese Mischung kommentierte das Premierenpublikum mit lang anhaltendem Applaus.“
(Juliane Stahl, Weser Report)[…]

„Der Brauhauskeller, die kleinste Spielstätte des Theaters Bremen, ist immer wieder gut für tolles Schauspiel-Theater. […] mit viel Situationskomik und feinem Wortwitz […] Während sich das Geschehen nun volten- und pointenreich entfaltet, wird so einiges mitgeteilt. Wir erfahren von der Leere des Hausfrauenlebens, von Söhnen, die in Afghanistan kämpfen und von deren Müttern, die sie lieber lebend wiederhaben wollen als für die Ehre gestorben, über Eltern, die ihre Kinder Anais nennen (wie die Schriftstellerin) und so weiter. Nicht zuletzt – darin löst Kittstein seine neue ‚Bürgschaft’ auf, bekommen wir vorgeführt, mit welcher tödlichen Radikalität das kleine Glück verteidigt wird. […] Das kleine Ensemble bringt das wunderbar auf die Bühne. […] Im Hintergrund sind dezent Videoproduktio0nen zu sehen, vom schlafenden Kind, vom Soldatensohn. Und am Schluss, eine ausgesprochen hübsche Idee, geht im Schwarzweiß die Kleinfamilie mitsamt Kind ab – und mittendrin Thomas, der ja eigentlich diese Familie erst gestiftet hat. […] Und so ist hier schließlich seltenes vollbracht: Gute Unterhaltung, vereint mit einer delikaten Prise Erkenntnis.“
(Andreas Schnell, Nachtkritik)

Auf der Grundlage von Schillers ‚Bürgschaft’ hat das Theater Bremen eine spannende Aufführung entwickelt. […] Schiller ist der Dramaturg dieser Handlung, was wir sehen ist aber heutig. […] Hier ist kein Platz für Schillers versöhnliches Ideal. Das markiert ein verstörendes Ende, das all die großartigen Spiel-Szenen, die vorher zu sehen waren, bitter umhüllen. Falsch ist trotz des dunklen Schlusses nichts in dieser Aufführung.“
(Sven Garbade, Weser Kurier)

„herrlich absurde...

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