THEATERBREMEN

Moks

Traurig und fröhlich ist das Giraffenleben

Deutschsprachige Erstaufführung
10+
von Tiago Rodrigues
Eine Moks-Produktion

„Wir sind nichts. Was wir suchen, ist alles.“ (Hölderlin) — Sie wird Giraffe genannt, ist neun Jahre alt, sie sammelt Worte und Definitionen, archiviert Geräusche und versucht sich damit die Welt zu erklären. Dabei hilft ihr auch der ­Discovery Channel, den ihr arbeitsloser Vater aber nicht mehr bezahlen kann. Also macht sie sich mit ihrem Stoffbären Judy Garland, der unter Tourette leidet, auf die Suche nach dem nötigen Geld und begegnet dabei Vertretern einer maroden Gesellschaft sowie extrem skurrilen Gestalten: einem mittellosen Rentner, einem frustrierten Bankangestellten, einem Panther, der sie vor Pädophilen warnt und nicht zuletzt Tschechow und dem Premierminister Portugals. Tiago Rodrigues erzählt von der abenteuerlichen Spurensuche eines Mädchens, das sich inmitten häuslicher Tristesse nach dem Tod ihrer Mutter versucht einen Reim darauf zu machen, was es mit der chaotischen Wirklichkeit auf sich hat und wie man in ihr überleben kann. Gelungen ist ihm dabei ein grotesker Blick auf unsere Welt durch die Augen eines Kindes, das ein bisschen schneller als andere erwachsen werden muss.

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