THEATERBREMEN

Premiere Musiktheater: Der Rosenkavalier

Die Liebe ist ein sonderbar Ding. Das Begehren ist groß, manchmal vergänglich und wechselt auch gerne das Liebesobjekt: Die Marschallin liebt Octavian, er erwidert ihre Liebe. Sophie soll Ochs heiraten. Octavian überbringt ihr die Vermählungs-Rose. Sophie und Octavian verfallen einander. Die Marschallin übt Verzicht und nimmt im Schlussterzett in einer der überirdischsten Musiken überhaupt Abschied von ihrem Recht auf Liebe. Das Autorenduo Strauss/Hofmannsthal schreibt nicht nur über Vergänglichkeit und das brüchige Eis des Begehrens, sondern das Werk ist ein ebenso schmerz wie rauschhafter Abgesang auf eine sich dem Ende zuneigende Epoche.

Strauss//Gamzou/Hilbrich: „Der Rosenkavalier“
Premiere am Freitag, 20. September, 19 Uhr im Theater am Goetheplatz

Auf dem Foto sind Nadine Lehner und Nathalie Mittelbach zu sehen, Copyright: Esther Haase