THEATERBREMEN

Kleines Haus

Frühlings Erwachen

14+
Ein Projekt nach Frank Wedekind

„Ist es normal, sich dafür zu schämen, dass man liebt?“ (Édouard Louis) — In seiner „Kindertragödie“ beschreibt Frank Wedekind die Irritationen, die Ängste, den gesellschaftlichen Druck, die Suche nach sexueller Orientierung von jungen Menschen auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Zwischen Lebenslust, Übermut, Lebensmüdigkeit und tiefe­r Traurigkeit schillert dieser Text. Nach dem Projekt „Mütter“ mit Bremer Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern, wid­met sich Alize Zandwijk nun der jüngeren Generation. Mit einer Gruppe junger Männer unterschiedlicher Kulturen horcht sie auf der Grundlage von Wedekinds Drama in deren Welt hinein. Gemeinsam mit dem Choreografen Toma­s Bünger, der bereits bei „Turnen“ mit Jugendlichen zum Thema Männlichkeitsbilder und Leistungsdruck forschte, gibt sie dem Blick der jungen Männer auf die Welt, ihrer Sprache und ihren Erfahrungen einen Raum, eine Stimme, einen körperlichen Ausdruck.

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Besetzung