Theater am Goetheplatz (Foyer)

Was ihr nicht seht

Berichte zu Hasskriminalität und Alltagsrassismus
eine Studie von Studierenden der Kulturwissenschaft, Universität Bremen
Eintritt frei!

Fälle rassistischer Diskriminierung und Gewaltanwendung häufen sich. Daten für Bremen, die dieses Phänomen belegen könnten, gab es bislang jedoch nicht. Dies hat den Bremer Rat für Integration (BRI) dazu bewogen gemeinsam mit Ikram Errahmouni-Rimi (Referentin für Vielfalt und Antidiskriminierung der Polizei Bremen) und Dr. Margrit E. Kaufmann (Kulturwissenschaftlerin und Diversity Expertin der Universität Bremen) das Vorkommen und Erleben von vorurteilsgeleiteten Straftaten gegenüber als „fremd“ markierten Personen und Gruppen im Bremer Stadtraum genauer zu erkunden.
Aus dieser Kooperation entwickelte sich eine explorative Studie, an der fünfzig Studierende der Kulturwissenschaft beteiligt waren. Sie basiert auf einer anonymisierten Umfrage und auf Interviews, in denen Menschen über ihre Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung und Gewalt berichten.
In der Veranstaltung „Was ihr nicht seht“ am 17. Mai im Bremer Theater werden die Ergebnisse der Studie zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Im Anschluss daran diskutieren Expert:innen zum Thema „vorurteilsgeleitete Straftaten und Datenerhebung als Präventionsmaßnahme“.

Podiumsgäste: Dr. Cihan Sinanoglu (Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor), Dr. Margrit E. Kaufmann (Kulturwissenschaft, Universität Bremen), Ikram Errahmouni-Rimi (Polizei Bremen), Nora Gambihler (Bremer Rat für Integration)
Moderation: Libuse Cerna, Bremer Rat für Integration

Hier geht es zu der Studie: www.uni-bremen.de

Eine Veranstaltung von und mit: Bremer Rat für Integration, Kulturwissenschaft der Universität Bremen und Polizei Bremen. Die Veranstaltung wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes - und von der Stiftung der Universität Bremen.

    • Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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