THEATERBREMEN

Brauhaus

Jugend ohne Gott

15+
nach dem Roman von Ödön von Horváth

„Weißt du, das sind keine armen Kinder. Viele von denen haben Geld, und wenn sie groß sind, werden sie zu Stützen der Gesellschaft. Junge, die haben mir Angst eingejagt!“ (James Dean) — Ein Lehrer sieht seine Schulklasse und versteht die Welt nicht mehr. Er sieht Menschen, die brutal, emotionslos und unfähig zur Empathie sind. Er fühlt sich bedroht von dieser jungen Generation, die die kalten und militaristischen Auswüchse eines menschenfeindlichen Systems unkritisch und direkt zu übernehmen scheint. Bei einem Schulausflug eskaliert die Situation, und ein Schüler wird ermordet aufgefunden. Durch die Verquickung von Misstrauen, Missverständnissen, Verantwortungslosigkeit und Lügen begegnen sich in „Jugend ohne Gott“ verstörte, ängstliche und nach Orientierung suchende Menschen. Der Roman appelliert an die Notwendigkeit, trotz aller inneren Widerstände, die eigene Position immer wieder kritisch zu reflektieren.

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