THEATERBREMEN

Goetheplatz

Kanon in V

Eine musikalische Epidemie
Eintritt frei!

Ein Gerücht zieht um und verbreitet sich wie ein Virus mit hoher Ansteckungsgefahr. Schnell kann es passieren, dass sich aus einem ideellen Schnupfen eine ideologisch-ungesunde Epidemie vermasst.

Das Konzept „Kanon in V“ schlägt deshalb eine radikale Lösung vor: eine Gegeninfektion. Denn das Musiktheater hat ein Mittel, das einen ganz ähnlichen Übertragungsweg einnimmt: den Ohrwurm. Er fräst sich in den Verstand des Hörers und der Hörerin und begleitet sie. Und welcher Ohrwurm wäre dazu besser geeignet, als das Werk, das sich durch zahllose Nachfolgewerke aus Klassik und Pop und sogar in eine Nationalhymne geschlichen hat? Es ist Pachelbels weltbekannter Kanon in D-Dur. Durch seine abstrus hohe Zahl an Weiterverwertung – von den Beatles, über Peter, Paul & Mary bis hin zu den Petshop Boys – ist es ein Werk, das nahezu jedem Menschen in der einen oder anderen Form bekannt sein dürfte.

Für einen Abend lang kommt die Bremer Musikszene im Rahmen eines Stadtprojektes zusammen, um anhand dieses Ohrwurms den öffentlichen Raum zu erobern: Durch eine szenisch-installative Einrichtung und eine darstellerische Verknüpfung der Einzelkonzerte entsteht ein theatrales Gesamtwerk in Form einer musikalischen Epidemie, das frei begehbar ist und das die Kulturszene nach außen präsentiert, wobei das Theater Bremen hierbei der Ankerpunkt ist, in dem auch auf der großen Bühne das Finale stattfindet.

Mit dabei: BremerBürgerChor, Riccardo Castagnola, Bremer Chorwerkstatt, Da Capo al dente, Didjeridu-Ensemble Bremen, Distractions, Flauto Dolce, Ensemble Konsonanz, Bremer Kaffeehausorchester, Joshua Krüger, Kulturkirche St. Stephani, Ensemble New Babylon, Bremer Posaunenchor, Schifferchor Rekum, Bremer Schlagzeugensemble, Schulschiff-Deutschland-Chor, Smusic21 und Syrian Expat Philharmonic Orchestra sowie Solistinnen und Solisten des Theater Bremen, dem Opernchor des Theater Bremen und Alice Meregaglia am Dirigat

Eine Koproduktion von Raum21 und Theater Bremen sowie Gerhard-Marcks-Haus Bremen. Gefördert durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung sowie die Waldemar Koch Stiftung.

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Besetzung