THEATERBREMEN

Kleines Haus

KNAUSGARD V: TRÄUMEN

Theaterprojekt nach den Romanen
von Karl Ove Knausgård

„Auch für die Nacht der Seele steht ein neuer Tag vor der Tür.“ (Karl Ove Knausgård) — Was denkbar unspektakulär erscheint – die Schilderung einer ganz normalen Lebensgeschichte – wird bei Knausgård zur literarischen Sensation. Seine Bücher schlugen ein wie eine Bombe, Skandinavien fiel ins Knausgård-Fieber, im Rest der Welt feiert ihn das Feuilleton als Jahrhunderterscheinung, deren Werk neue Maßstäbe setzte. Der Regisseur Frank Abt hat bereits vier Teile seines Romanzyklus inszeniert. Im fünften Teil Träumen wird einerseits die Zeit unter die Lupe genommen, in der der junge Knausgård in einem psychiatrischen Krankenhaus arbeitet und seinen Wunsch, als Schriftsteller durchzubrechen, zum Scheitern verurteilt sieht. Anderseits wird seine spätere Lebenslage geschildert, in der ihm der große literarische Durchbruch gelingt und seine Frau eine schwere psychische Erkrankung durchlebt. Träumen stellt die große Frage in den Raum: Wie findet man auch unter schwierigen Umständen etwas, wofür es sich zu leben lohnt?

Knausgård I: Sterben

Knausgård II: Lieben

Knausgård III: Spielen

Knausgård IV: Leben

Knausgård VI: Kämpfen


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Besetzung

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Video/Audio

Pressestimmen

„Das Setting scheint sparsam, nordisch, um Entspannung bemüht. Regen prasselt als Projektion herunter, vorne stehen Sofas, und seitlich warten Esstische darauf, dass jemand Hunger bekommt (Ausstattung Susanne Schuboth). Mit solchem anti-theatralen Imbiss-Momenten betreibt Regisseur Frank Abt eine hartnäckige Entschleunigung des Bühnengeschehens, das von Beginn an einen kontemplativen Hang zur Stille auslebt.“ (Sven Garbade, Weser Kurier, 29. Oktober 2018)

„Es ist dabei Robin Sondermanns großes Verdienst, der Erzählerfigur mit ihren wechselnden Begleitern über nunmehr Jahre immer wieder Nahbarkeit zu verleihen. In ‚Träumen‘ steht ihm dabei neben Coco Buchwald der Schauspieler und Musiker Jan Grosfeld zur Seite […]“ (Rolf Stein, Kreiszeitung, 30. Oktober 2018)

„Sondermann spielt fantastisch: Mit weitaufgerissenen Augen gibt er den Versuchen, nicht zu scheitern, ein verzweifeltes Gesicht. Dabei schafft er es, die Bühne komplett zu füllen […] Doch auch Jan Grosfeld kann auf der Bühne überzeugen, sei es musikalisch oder in seiner Rolle.“ (Florian Maier, taz, 9. November 2018)