THEATERBREMEN

Kultur on Tour

Junge Theatergruppen aus Europa zu Gast in Bremen
Fr 4. bis So 6. Januar

Bereits zum siebten Mal veranstalten der Verein Integration durch Kunst e.V und das Theater 11, mit dem das Theater Bremen in der vergangenen Spielzeit bei der Produktion "Scherbenpark" nach dem Roman von Alina Bronsky zusam- mengearbeitet hat, das Festival "Kultur on Tour". Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren aus acht europäischen Ländern kommen mit ihren Theaterproduktionen vom 3. bis 10. Januar nach Bremen, um ihre Stücke aufzuführen, sich in Workshops und Diskussionen untereinander und mit dem Publikum auszutauschen. Neben dem Theater 11, der Schwankhalle und der Shakespeare Company ist auch das Theater Bremen Gastgeber für das Festival. Gruppen aus Holland, Tschechien, der Ukraine, Russland, Lettland und Weißrussland sind zu Gast im Kleinen Haus.

FR 4. JANUAR IM KLEINEN HAUS
17 Uhr: Was ist los mit den Ranevskies? von Laboratorium (Groningen, Niederlande). Multimediale Performance auf der Grundlage von Anton Tschechovs Drama "Der Kirschgarten". In englischer Sprache.
20 Uhr: Der Mantel von Harlekin (Vilnius, Litauen) nach der Erzählung von Nikolai Gogol. Ein unbedeutender kleiner Beamter wird, durch die bloße äußerliche Veränderung, zum vielbeachteten Mann. In russischer Sprache.

SA 5. JANUAR IM KLEINEN HAUS
12 Uhr: Die Zähmung des Aufmüpfigen von Jugendtheaterstudio Yorick (Rezekne, Lettland). Frei nach Shakespeares "Der Widerstendigen Zähmung". Kann erzwungene Liebe zu Familienglück werden? In russischer Sprache.
17 Uhr: Das Waldlied von MIX (T-art Prag, Tschechische Republik). Faszination der Freiheit in der Begegnung zwischen Mensch und Zauberwesen. In russischer Sprache.
20 Uhr: Verbotene Frucht von DIY Theater (Kharkov, Ukraine) Rotkäppchen mal anders erzählt: als Generationengeschichte dreier Formen von Weiblichkeit. In russischer Sprache.

SO 6. JANUAR IM KLEINEN HAUS
12 Uhr: An allem ist der Apfelkuchen schuld von Kuk! (Prag, Tschechien). Wie Gott eine Welt erschuf, die er selbst nicht begreift. In englischer Sprache.
17 Uhr: Titanic Orchester von Studiotheater Parallel (Baranovichi, Weißrussland). Fünf Gauner proben den Überfall auf einen Zug, der nie kommen wird. Doch plötzlich steht auf dem Bahngleis ein Koffer. Darin: ein Illusionist, Zauberer, Lebenskünstler. In russischer Sprache.
20 Uhr: Konversation, die es nie gab von Theater SPLASH (Kiew, Ukraine). Das Leben muss doch mehr sein als eine verpasste Gelegenheit. In russischer Sprache.

Alle Inszenierungen werden mit deutschen Übertiteln gezeigt.

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