Adele Lorenzi
Sängerin Die Sopranistin Adele Lorenzi studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon (CNSMD) und an der Universität der Künste in Berlin und war Teil des Jugendkünstlerprogramms der Académie Philippe Jaroussky. Sie konzertierte bereits mit Werken wie Mahlers 4. Sinfonie (La chambre symphonique), Beethovens Konzertarie „Ah! Perfido“ (Orchestre Cristofori) oder orchestrierten Liedern von Schubert beim Festival Fénétrange (Orchestre appassionato). Auf der Bühne trat Adele Lorenzi u. a. als Tschaikowskys Iolanta (Oper Kiel), Puccinis Mimì (Opéra Royal de Wallonie), Mozarts Contessa und Puccinis Tosca (Seine Musicale), Mozarts Papagena (Opéra Royal de Liège), Poulencs Blanche de la Force (CNSMD de Lyon) und in den Barockopern „Talestri –Regina delle Amazzoni“ von Maria Antonia Walpurgis als Oberpriesterin Tomiri (Abbaye de Royaumont) und in „Il Flaminio“ von Pergolesi als Flaminio auf. Engagements führten sie zu verschiedenen Festivals und in bedeutende Konzertsäle, darunter Alte Musik St. Gallen (Schweiz), Les étoiles de Fontevraud (Frankreich), Un temps pour Elles (Frankreich) sowie die Salle Molière (Montpellier), das Auditorium du Petit Palais und das Théâtre de lʼAlliance Française (Paris) für die Sendung „Générations France Musique“. Adele Lorenzi debütierte in der Spielzeit 2023/24 an der Opéra Royal de Wallonie (Lüttich). Seit Januar 2024 gehört sie zum Musiktheaterensemble des Theater Bremen und gab hier in Mozarts „Titus (La clemenza di Tito)“ ihr Debüt. Seither war sie als Smeraldine/Nicoletta in „Die Liebe zu den drei Orangen“, als Mimì in „La Bohème“, Béatrice in „Béatrice et Bénédict“, als Desdemona in Verdis „Otello“ und in Kreislers Operette „Sissy“ zu erleben. In der Spielzeit 2025/26 debütiert Adele mit den Partien der Madama Cortese („Die Reise nach Reims“) und Pamina („Die Zauberflöte“) am Theater Bremen.
Stand: Juni 2026