Tanz
Kleines Haus
polaroids:rewind
von Samir Akika / Unusual Symptoms
Choreografie: Samir Akika
„My work was all about homage, because I thought they were the most beautiful people I’ve ever met.“ (Nan Goldin) — Mit „polaroids“ schuf Samir Akika 2017 eine Arbeit, die den elektrisierenden Spirit und die Aufbruchstimmung der New Yorker Kunstszene der 70er und 80er Jahre zum Ausgangspunkt für ein Tanz-Happening nahm, das schnell zum Kultstück wurde. Fast zehn Jahre nach seiner Uraufführung bringen Akika und Unusual Symptoms das Spektakel in einer neuen Version zurück auf die Bühne. Im „Rewind-Modus“ erklingt der Nachhall von New Wave, Street Art und Punk und inspiriert das Ensemble zu künstlerischen Selbstentwürfen, die über den Rand hinausmalen. Auf, hinter und unter der Bühne wird das Publikum Teil eines multidisziplinären Kaleidoskops. Schillernd, dissonant, konzentriert wie exzessiv überlagern sich die szenischen Fragmente zwischen Tierkostümen, Bühnennebel und Drinks an der Bar und verbinden sich zu einem eigenen Beat.
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“My work was all about homage, because I thought they were the most beautiful people I’ve ever met.” (Nan Goldin) — In 2017, Samir Akika created “polaroids”, a work that captured the electrifying spirit and euphoria of the New York art scene of the 1970s and 1980s, taking this as the starting point for a dance happening that quickly became a cult classic. Nearly ten years after its premiere, Akika and Unusual Symptoms are bringing the spectacle back to the stage in a new version. In “rewind mode,” the echoes of New Wave, street art, and punk resonate, inspiring the ensemble to create artistic self-expressions that push the boundaries. On, behind, and beneath the stage, the audience becomes part of a multidisciplinary kaleidoscope. Dazzling, dissonant, intense yet excessive, the scenic fragments—amid animal costumes, stage fog, and drinks at the bar—overlap and merge into a beat all their own.
Mehr zum Tanz unter www.theaterbremen.de/tanz
- Aaron Samuel Davis, Gabrio Gabrielli, Maria Pasadaki, Nora Ronge, Karl Rummel, Andor Rusu, Waithera Lena Schreyeck, Young-Won Song
Choreografie Samir Akika
Bühne und Kostüme Elena Ortega
Musik Alexander Jelén, Tobias Bruns, Yadamjav Battogtokh
Licht Norman Plathe-Narr
Dramaturgie Anna K. Becker
- Die Vorstellung findet in einem frei begehbaren Bühnenraum statt, Sitzplätze sind eingeschränkt vorhanden. Der Saal ist barrierefrei zugänglich, lediglich die bespielten Räume unter der Bühnenfläche sind nicht barrierefrei erreichbar. Das Geschehen in diesen Räumen wird überwiegend per Video in den Saal übertragen.
Es kommt zu erhöhter Lautstärke, Ohrstöpsel sind an der Garderobe erhältlich.
Im Stück wird teilweise englisch ohne Übertitelung gesprochen.