THEATERBREMEN

Theater am Goetheplatz

Lady Macbeth von Mzensk

Oper in vier Akten von Dmitri Schostakowitsch
Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen
Erzählung von Nikolai Leskow

„Macht haben nicht diejenigen, die über Posten und Gefangenentransporter verfügen, sondern diejenigen, die ihre Angst überwinden.“ (Nadja Tolokonnikowa, Pussy Riot) — Eine tiefe Sehnsucht und quälende Langeweile bringen Katerina Ismailowa dazu, sich leidenschaftlich einem anderen Mann hinzugeben, Schwiegervater und Ehemann zu töten und sich mit einer buhlenden Rivalin in den Tod zu stürzen. Dmitri Schostakowitsch formulierte mit seiner „tragisch-satirischen Oper“ inmitten des stalinistischen Terrors einen Protest im Kleinen: das Aufbegehren der Lady Macbeth gegen die soziale Kälte, gegen die Ausweglosigkeit und Enge gesellschaftlicher Normen, welche häusliche Gewalt genauso dulden wie das Wegsperren von Andersdenkenden. Grotesk, überspitzt und ungeschönt entfaltet sich die suggestive Kraft und Direktheit dieses Werks, das der Regisseur Armin Petras, der in Bremen zuletzt „Anna Karenina“ inszeniert hat, mit großem Gespür für das Widerständige auf die Bühne bringen wird. Die musikalische Leitung übernimmt der neue Musikdirektor des Theater Bremen, Yoel Gamzou.


Karten für die Spielzeit 17/18 sind über den folgenden Link buchbar:
https://www.eventim.de/theater-bremen
(Bitte berücksichtigen Sie, dass die Weiterleitung auf eine andere Website erfolgt und dass bei der Kartenbuchung Gebühren anfallen).

Der Theater Bremen Webshop ist ab dem 21. August erreichbar.

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