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#Premiere Junges.Theaterbremen

Ein Rabbit Hole voller Wolken

Über das Aufbrechen von Sehgewohnheiten bei Alice im Wunderland und das Besondere an der Arbeit mit Jugendlichen. Imke Paulick, Bühnen- und Kostümbildnerin, im Gespräch mit Sarah Kreuzberg, Mitarbeiterin der Marketingabteilung.

Ihr steht kurz vor der Premiere von Alice im Wunderland … oder sollte ich besser sagen „Alice im Wolkenland“? Wie kam dir die Idee zu diesem prägnanten Bühnenbild?

Imke Paulick: Das war ein Prozess. Ich habe gemeinsam mit der Regisseurin Nathalie Forstman und der Dramaturgin Marianne Seidler viele Gespräche geführt, auf der Suche nach Irritation und Absurdität. Und auf einmal ist mir dann dieses Bild begegnet und hat mich nicht mehr losgelassen. Es war eine große Herausforderung, das ins Brauhaus, auf diese kleine Bühne, zu bringen. Aber es hat – vor allem aufgrund hervorragender Teamarbeit – geklappt. Und jetzt sind es fast 200m² blauer Himmel.

Du hast nicht nur das Bühnenbild, sondern auch die Kostüme entworfen. Ist die Gestaltung dieser Fantasiewelt der Traum jeder Kostümbildner:in?

Imke Paulick: Wenn man Alice im Wunderland hört, rastet man ja förmlich aus vor Freude. Man rastet aus, aber man stockt natürlich auch kurz. Alle Menschen haben Bilder von den Figuren im Kopf und gehen mit einer gewissen Erwartung in das Stück. Natürlich habe ich mich gefragt, wie ich damit umgehe. Mir ist es generell wichtig mit meiner Arbeit keine Reproduktion von Stereotypen auf die Bühne zu bringen. Ich wollte auf keinen Fall das blonde blauäugige weiße Mädchen mit süßem kleinen Kleidchen, sondern etwas Eigenes machen. Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen, bei der es viel um das Aufbrechen von Sehgewohnheiten geht, ist mir das ein großes Anliegen.

Das Stück ist – wie du gerade schon angesprochen hast – eine Produktion der Jungen Akteur:innen. Das heißt, es stehen Jugendliche und keine professionellen Schauspieler:innen auf der Bühne. Was zeichnet die Arbeit mit Jugendlichen aus?

Imke Paulick: Dass Jugendliche mit ihrer Perspektive auf der Bühne stehen, ist das allerspannendste überhaupt. Einige der Jugendlichen sind das erste Mal bei einem Stück dabei, andere kenne ich seit einigen Jahren. Mit jungen Menschen für junge Menschen Theater zu machen, ist etwas ganz Besonderes. Da könnte ich jetzt einen zweistündigen Monolog halten, so begeistert bin ich von dieser Arbeit. Es ist vor allem deswegen so interessant und inspirierend, weil man sich ständig selbst hinterfragen muss. Man braucht stets einen wachen Blick. Mit professionellen Schauspieler:innen befindet man sich schnell in einer Routine, alle kennen ihre Aufgaben und handeln dementsprechend. Das ist bei der Arbeit mit Jugendlichen anders. Es ist, als würde man selbst alles nochmal neu entdecken: Was bedeutet es überhaupt ein Kostüm anzuziehen und sich damit auf die Bühne zu stellen? Und dann vielleicht noch eine spektakuläre Perücke aufzusetzen oder ausgefallene Schuhe anzuziehen?

Das ist deine vierte Arbeit bei den Jungen Akteur:innen, richtig?

Imke Paulick: Ja. Die Produktionen der Jungen Akteur:innen sind ein Experimentierraum, der Menschen einlädt, inspiriert und bestärkt. Ich schätze das respektvolle Miteinander und das Agieren auf Augenhöhe immer wieder aufs Neue. Ich hoffe, dass diese großartige Möglichkeit jungen Menschen einen Raum zu geben, in dem sie sich ausprobieren und experimentieren dürfen, in dem sie groß werden können, weiterhin bestehend bleibt und auch finanziell entsprechend gefördert wird. Das ist so wichtig für die Zukunft des Theaters.

In dem Aufruf, mit dem ihr junge Leute gesucht habt, die das Stück mit euch auf die Bühne bringen, habt ihr vor ein paar Monaten geschrieben: „Wir entwerfen einen Theaterabend voller skurriler Figuren, verrückter Situationen und überfordernder Ästhetik, und nehmen das Publikum mit auf einen energiegeladenen Trip irgendwo zwischen Albtraum und Fantasy-Abenteuer.“ Ist das gelungen?

Imke Paulick: Wir sind in den Endproben und befinden uns noch mitten im Prozess. Vielleicht kann ich die Frage nach der Premiere beantworten. Ich freue mich jedenfalls riesig darauf!

 

Veröffentlicht am 17. Januar 2024

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