Ábris Gryllus
Musik Ábris Gryllus lebt und arbeitet in Budapest als interdisziplinärer Medienkünstler und Komponist. In seinen musikalischen und installativen Arbeiten verschiebt er die Grenzen zwischen bekannten und unbekannten Klanglandschaften und öffnet dadurch Räume für Assoziationen und verschiedene Wahrnehmungen von Zeit. Geboren 1985, studierte er Visuelle Kommunikation an der Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design in Budapest, wo er seit 2015 in den Bereichen konzeptuelles Design und Sound auch unterrichtet. Er ist Teil der Noise-Techno Formation FOR. Arbeiten von ihm wurden u. a. bei der der Transmediale / CTM Berlin, der Venedig Biennale, dem UH Fest Budapest, dem Berlin Gallery Weekend, der Off Biennale Budapest, der Vienna Design Week, und der Tanzplattform Deutschland gezeigt. 2021 war er als Künstler Teil der SHAPE Platform. In den vergangenen zehn Jahren hat Ábris Gryllus eine Vielzahl von Alben und Tracks auf verschiedenen Labels veröffentlicht. Sein erstes Album unter seinem realen Namen erschien 2017 („Post_“, Farbwechsel Records) und markierte eine neue künstlerische Richtung, in der seine konzeptionellen Kompositionen sich auf experimentelle elektronische Musik fokussierten. Die Alben „A.D.“ (Farbwechsel, 2020), „Canon“ (The Death Of Rave, 2021), „Every Day“ (Warm Winters, 2022), „Nucleus oft he Decay“ (Exiles Electronics, 2023) und seine neueste Veröffentlichung „Relent“ (Exiles Electronics, 2024) sind Weiterentwicklungen dieses musikalischen Prozesses. 2017 arbeitete er für die Produktion „Solos“ erstmals mit der Choreografin Adrienn Hód und ihrer Kompanie Hodworks zusammen und kreierte im Anschluss ebenfalls die Musik für ihre Produktionen „Sunday“, „Mirage“ und „Amber“. Am Theater Bremen kreierte er die Musik für Adrienn Hóds Produktionen „Coexist“ und „Harmonia“ mit Unusual Symptoms.
Stand: Mai 2026