Julia Grüter

Sängerin (Gast)
Seit der Spielzeit 18/19 gehört die aus Nordrhein-Westfalen stammende Sopranistin Julia Grüter dem Ensemble des Staatstheaters Nürnberg an, wo sie u. a. als Romilda („Xerxes“), Gretel („Hänsel und Gretel“), Euridice („L’Orfeo“), Fiordiligi („Così fan tutte“) sowie in der Titelpartie von Cavallis „La Calisto“ zu erleben war. Am Staatstheater Nürnberg erweiterte sie ihr Repertoire kontinuierlich und stellte sich dort u. a. erstmals als Micaëla („Carmen“), Mélisande („Pelléas et Mélisande“), Sophie („Der Rosenkavalier“), Susanna und Contessa („Le nozze di Figaro“), Donna Anna („Don Giovanni“), in der Titelpartie von Händels „Alcina“, als Braut Stela in Kaija Saariahos „Innocence“ und zuletzt als Agathe in Webers „Der Freischütz“ vor. Gastengagements führten sie u. a. an das Aalto-Theater Essen sowie an die Oper Frankfurt. 2022 debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen, bei denen sie als Blumenmädchen im „Parsifal“ und als Junger Hirt im „Tannhäuser“ zu erleben war. 2024 gastierte sie erstmals an der Komischen Oper Berlin in einer szenischen Produktion von Händels Messiah im Tempelhof-Hangar und gab 2025 ihr Rollendebüt als Pamina in „Die Zauberflöte“ am Landestheater Linz. Zum Abschluss der Spielzeit 24/25 gastierte sie am Teatro Comunale di Bologna als Waldvogel in einer konzertanten Aufführung von Wagners „Siegfried“. Eine rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin durch zahlreiche europäische Länder. Höhenpunkte der letzten Saisonen auf dem Konzertpodium waren im Dezember 2024 ihr Debüt in der Berliner Philharmonie, im Mai 2025 ihr Nordamerika-Debüt mit Beethovens Missa solemnis mit dem Atlanta Symphony Orchestra sowie zuletzt im Februar 2026 ihr Debüt am Konzerthaus Berlin mit Haydns „Die Schöpfung“ mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Joanna Mallwitz. Julia Grüter studierte zunächst Schulmusik mit Hauptfach. Anschließend absolvierte sie ein klassisches Gesangsstudium an der Musikhochschule Münster, das sie mit einem Opernzertifikat abschloss.

Stand: September 2026