Musiktheater

Die Glocke - Das Bremer Konzerthaus

11. Philharmonisches Konzert

Ungarn im Herzen
Johanna Malangré – Dirigat
Tickets für diese Veranstaltung erhalten Sie unter www.glocke.de

Haydn und Mozart lassen grüßen! In Ludwig van Beethovens erstem Klavierkonzert stehen sie an jeder Ecke Pate. Beethoven hat seine Ursprünge nicht verleugnet. Er wäre allerdings nicht Beethoven, wenn er nicht etwas völlig Eigenes daraus gemacht hätte. Seine persönliche Handschrift ist in jedem Takt erkennbar.
Auch für Zoltán Kodály waren seine Wurzeln wichtig. In seinem Fall ist es die ungarische Volksmusik, die untrennbar mit seinem Werk verbunden ist. Ohne diese Inspirationsquelle wären Werke wie die Tänze aus Galanta oder die Peacock-Variationen schlicht undenkbar, so sehr haben ein kleiner ungarischer Marktflecken und ein bekanntes Volkslied über einen Pfau den Komponisten inspiriert. Und auch Kodály hat etwas völlig Eigenes daraus entstehen lassen.
Ähnlich verhält es sich mit Tōru Takemitsu, nur dass es hier die Natur ist, von der sich der japanische Komponist hat inspirieren lassen. Mit pointillistischer Raffinesse erschließt er in Asterism (Sternbild) völlig neue klangliche Universen. Faszinierend …

Tōru Takemitsu (1930-1996): Asterism
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Zoltán Kodály (1882-1967): Tänze aus Galanta, Variations on a Hungarian Folksong „The Peacock“

Johanna Malangré, Dirigat
Kotaro Fukuma, Klavier