Theater am Goetheplatz

Ariadne auf Naxos

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel
von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal
In deutscher Sprache mit deutschem Übertext

„Kunst ist das größte, menschlichste und erhabenste politische Spiel.“ (Jonathan Meese) — Ein junger Komponist steht vor der Uraufführung seines ambitionierten Erstlingswerks, der tragischen Oper „Ariadne auf Naxos". Doch dann platzt die Bombe. „Ariadne" soll zusammen mit der banalen Komödie „Die ungetreue Zerbinetta und ihre vier Liebhaber" von einer Commedia dell’arte-Truppe gezeigt werden und zwar: nicht hintereinander, sondern gleichzeitig! Was sich als massiver Eingriff in die Kunstfreiheit anfühlt, entpuppt sich als Opernwunder. Zwei Künstlerkollektive, die unterschiedlicher nicht sein könnten, inspirieren sich und aus dem scheinbar Unvereinbaren, dem Clash der Genres, erwächst überraschend etwas neuartig Ganzes. Mit „Ariadne auf Naxos" schaffen Hofmannsthal und Strauss eine augenzwinkernd undogmatische wie musikalisch überwältigende Reflexion über das leichte Leben und die hehre Kunst, den Wert der Kultur und die Bedingungen, unter denen sie bisweilen stattfinden muss.

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