Theater am Goetheplatz

Der Bajazzo (Pagliacci)

Drama in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo
Text vom Komponisten
In italienischer Sprache mit deutschem Übertext
Der Vorverkauf beginnt jeweils am 10. des Vormonats – für unsere Abonnent:innen bereits am 1. des Vormonats.

„Es gibt nichts als Masken, die sich über Masken legen.“ (Marcus Steinweg) — Canio ist der Bajazzo. Mit Ehefrau Nedda und seiner Commedia dell’arte-Truppe spielt er sich durch die Lande, gibt den lachenden Clown, mimt den betrogenen Ehemann. Doch unter den Masken brodelt es: Nedda liebt einen anderen und ist im Begriff, die gemeinsame Künstlerexistenz gegen ein beständigeres Leben einzutauschen. Canio ist außer sich und was als abendliche Komödie geplant war, gerät zu einem tödlichen Spiel, das nicht mehr zwischen Theater und Realität unterscheidet.
Mit Pagliacci komponiert Leoncavallo ein hochemotionales Künstlerdrama, das seine Kraft nicht nur aus einer unglücklichen Dreiecksgeschichte schöpft, sondern vor allem auch aus der Frage, wie diese immer wieder zwischen den Maskierungen hervorscheint. Die Regisseurin Ulrike Schwab geht in ihrer ersten Arbeit für das Theater Bremen dieser Frage nach: Wer bin ich eigentlich? Und: Wer bist du eigentlich?

Der Vorverkauf beginnt jeweils am 10. des Vormonats – für unsere Abonnent:innen bereits am 1. des Vormonats.

  • Termine / Karten

    Samstag, 30. Oktober 2021, 19:30 Uhr / Premiere
  • Besetzung


    Musikalische Leitung Killian Farrell
    Regie Ulrike Schwab
    Bühne und Kostüme Rebekka Dornhege Reyes
    Mitarbeit Bühnenbild Lotta Hench
    Chor Alice Meregaglia
    Licht Ralf Scholz
    Video Marina Stefan
    Dramaturgie Caroline Scheidegger
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