Kleines Haus

Dog Rising

Clara Furey (Kanada)
im Anschluss Publikumsgespräch
Im Rahmen von TANZ Bremen

„Erfahrungen beobachten, die wie Wellen im Meer entstehen und vergehen.“ (Coral Short, Kuratorin) – Clara Furey geht in DOG RISING dem Unsichtbaren nach. Was zwischen den Zeilen steht, spricht sie mit und durch Körper aus. Das, was angrenzt ans Bekannte, das so zum nur vermeintlich Bekannten wird. Wird kontinuierlich an etwas gerüttelt, könnte es sich verändern. Oder entsteht im Pulsieren etwas Rhythmisches, Bleibendes? Furey erweckt eine ganz eigene, innere Kraft, die sich nicht gegen etwas wendet, sondern die eigene Existenz einfach nur beweist, in den Raum setzt und darin Wege zieht. Beständigkeit und Veränderung, beides ist möglich, und dabei wirkt der Tanz so leicht, als könne jede:r einfach mitmachen. Was genau in den Zeilen der drei Performer:innen zu lesen ist, die sich unterscheiden, annähern, gleichen und auseinander- driften, wird den Betrachter:innen überlassen.
Die Leere fasziniere sie, schreibt CLARA FUREY zu DOG RISING, das im Mai 2021 in ihrer Heimat, dem kanadischen Montréal, Premiere feierte. Als Musikerin und Tänzerin ausgebildet, arbeitete sie zunächst für Choreografen wie George Stamos und Peter Jasko. Ihre erste eigene Gruppenchoreografie war 2017 COSMIC LOVE.
„Dog Rising“ entwickelte sie gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen Be Heintzman Hope und Winni Ho. Die Musik komponierte Tomas Furey, Claras Bruder und Arbeitspartner.

Dauer: 60 Minuten

Konzept/Künstlerische Leitung: Clara Furey
Choreografie: Clara Furey gemeinsam mit Be Heintzman Hope, Winnie Ho Tanz: Brian Mendez, Be Heintzman Hope, Baco Lepage-Acosta
Research Performer/Assistenz: Brian Mendez
Musik Komposition: Tomas Furey Technische Leitung, Lichtdesign: Karine Gauthier
Words: Coral Short
Outside Eye: Peter Jasko, Dana Michel, Christopher Willes, Caroline Monnet

parbleux.com
apropic.com

Produktion: Clara Furey
Executive Producer: Parbleux
Koproduktion: Atelier De Paris - Cdcn (France), Cd Spectacles (Gaspé, Canada), Centre Chorégraphique National D'orléans - Direction Maud Le Pladec (France), Festival Transamériques (Montréal, Canada), La Briqueterie - Centre De Développement Chorégraphique National Du Val-De-Marne (Vitry-Sur-Seine, France), La Rotonde (Québec, Canada), New Baltic Dance Festival (Vilnius, Lithuania)
Partner/Unterstützer der Produktion: Parbleux (Montréal, Canada), L'écart - Art Actuel (Rouyn-Noranda, Canada), Danse À La Carte (Montréal, Canada)

Mit freundlicher Unterstützung durch Conseil Des Arts Du Canada, Conseil Des Arts Et Des Lettres Du Québec & Conseil Des Arts De Montréal
FOKUS KANADA wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts, die Regierung von Kanada (Botschaft von Kanada) und die Vertretung der Regierung von Québec.

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