Tanz
Goetheplatz
Fools At Work
von Samir Akika / Unusual Symptoms
im Anschluss DJ-Set von Suetszu
Kostenlose Zählkarten an der Theaterkasse
im Rahmen von Common Ground
Draußen. Umsonst. Für alle!
Unusual Symptoms kehren zurück auf den roten Teppich. In „Fools At Work“ verwandelt Hauschoreograf Samir Akika die Bühne in einen Laufsteg der Sehnsüchte und Eitelkeiten. Dieser wird zur Spielfläche für die Tänzer:innen von Unusual Symptoms. Gleichermaßen inspiriert von Konzeptkunst und Fashion Shows durchbrechen Akika und das Ensemble die Hierarchien von Hoch- und Subkultur und vermischen performatives Experiment, künstlerischen Aktivismus und die eskapistischen Freuden des Spätkapitalismus zu einem getanzten Happening zwischen Begehren und Konsum. Für den Common Ground nehmen sie ihre viel gespielte und oft umjubelte Bühnenproduktion noch einmal wieder auf und zeigen sie in einer neuen Variante – Open Air und bei freiem Eintritt!
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Unusual Symptoms return to the red carpet. In „Fools At Work“, in-house choreographer Samir Akika transforms the stage into a catwalk of desires and vanities. This catwalk becomes a playing field for the dancers of Unusual Symptoms. Equally inspired by conceptual art and fashion shows, Akika and the cast break through the hierarchies of high and subculture and mix performative experiment, artistic activism and the escapist pleasures of late capitalism into a danced happening between desire and consumption. For Common Ground, they are reviving their much-performed and widely acclaimed stage production and presenting it in a new format—outdoors and with free admission!
Mit dem Sommerbeginn kehrt auch in diesem Jahr der Common Ground auf dem Goetheplatz zurück. Zwischen Outdoor-Inszenierungen und Kinderdisco, Konzerten und Tanz-Workshops sowie vielem mehr öffnet sich ein Raum für spontane Begegnungen, der zum Verweilen und Treibenlassen einlädt. Wie in jedem Jahr gilt DRAUSSEN – UMSONST – FÜR ALLE! Nur für die Produktion Josephine Baker sind Karten erforderlich. Das gesamte Programm zum Common Ground finden Sie hier.
Das gesamte Programm zum Common Ground finden Sie hier.
Mehr zum Tanz unter www.theaterbremen.de/tanz
- Gabrio Gabrielli, Maria Pasadaki, Nora Ronge, Karl Rummel, Andor Rusu, Young-Won Song, Csenger K. Szabó
Choreografie Samir Akika
Bühne Karl Rummel
Kostüme Saskia Juliane Kummle
Sounddesign & DJ jayrope, Suetszu
Licht Christian Kemmetmüller
Dramaturgie Gregor Runge
Künstlerische Mitarbeit Chaewon Song
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- „Das ist der Sinn von Tanz und Theater: Unterhalten, überraschen und zum Denken anregen. Wie gut, dass wir Samir Akika in Bremen haben! Es lohnt sich übrigens, sich dieses Werk zwei Mal anzuschauen – einmal von der Tribüne und einmal diagonal versetzt direkt vom Rande des roten Teppichs!“ (Marcus Behrens, Bremen Zwei, 21. Januar 2024)
„Die Siegesposen wirken falsch. Später, augenscheinlich müde geworden, verbinden sich die sieben Tanzenden zu einer Einheit. Ein paradoxerweise kraftvoller Moment. Aber ‚Fools At Work‘ ist kein didaktisches Plädoyer für das Kollektiv. Wie die Compagnie virtuos und anarchisch mit verschiedenen Tanzsprachen spielt, ist schon allein sehenswert.“ (Andreas Schnell, Kreiszeitung, 11. Februar 2024)
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“That is the purpose of dance and theatre: To entertain, to astonish, to make one think. We are very lucky to have Samir Akika in Bremen! As a side note, it is well worth watching this creation twice – once from the gallery and once, diagonally transposed, directly from the fringes of the red carpet!” (Marcus Behrens, Bremen Zwei, January 21st, 2024)
“The victory poses seem wrong. Later, apparently grown weary, the seven dancers connect to form a unit. Paradoxically, it is a powerful moment. Yet, ‘Fools At Work’ is not a didactical plea for the collective. How the company plays around with various dance languages, virtuosic and anarchic, that alone is well worth seeing.” (Andreas Schnell, Kreiszeitung, February 11th, 2024) - Nach etwa 45 Minuten gibt es eine ca. fünfminütige Szene, in der neben anderen Bildern auch Fotografien von Krieg, Flucht und physischer Gewalt von einem Tänzer körperlich nachgestellt werden. Es kommt während der gesamten Vorstellung punktuell zum Einsatz von Nebeleffekten und erhöhter Lautstärke. Nach ca. 40 Minuten kommt es für fünf Minuten zum Einsatz von Stroboskopeffekten.
Im Stück wird Text in englischer Sprache ohne Übertitelung gesprochen.