Kleines Haus

FRANZISKA. EIN MODERNES MYSTERIUM

nach Frank Wedekind

„Gewiss hatten die gefallenen Engel mehr Verstand als die übrigen.“ (Charlotte von Stein) — Die wiederkehrende Frage ihrer Mutter, was mal aus ihr werden solle, weiß Franziska nicht zu beantworten. Was sie weiß: Ehe oder Karriere, diese klassischen Wege, sind ihr nicht genug. Sie geht einen Pakt mit dem „Sternenlenker“ Veit Kunz ein: „Ich fordere – Freiheit – Lebensgenuss. Wenn es mir dabei möglich wäre, nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen, Genussfähigkeit, Bewegungsfreiheit.“ Wedekinds Franziska gilt als weiblicher Faust, der Autor wollte „einen ganzen Komplex von Empfindungen in ein Menschenschicksal bannen, ohne die meiner Auffassung nach weder die antike Mythologie noch die religiöse Askese entstanden wären“. Franziska wird zu Franz. Und will mehr, immer mehr. Aber um welchen Preis? Angesiedelt im Theatermilieu, zwischen Schauspieler:innen und Prostituierten, entwickelt sich ein Reigen rund um Lust und Frust, Macht, Geschlechterrollen und Freiheitsdrang.

Der Vorverkauf beginnt jeweils am 10. des Vormonats – für unsere Abonnent:innen bereits am 1. des Vormonats.

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