Kleines Haus / Premiere / fällt aus

How to Kill a Tyrant

Eine Frage des Widerstands
von Costa Compagnie
Diese Premiere wird auf den 22. Oktober 2022 verschoben.

„Und dann kam die Entscheidung: Wir müssen was tun.“ (Beate Klarsfeld) — Wie gehen wir mit unserer Geschichte um und mit dem Erbe des Faschismus? Auf welche Weise wird und wurde Widerstand geleistet, welche Arten können welche Wirkmacht entfalten? Ausgangspunkt für „How to Kill a Tyrant" ist die Geschichte um Monika Ertl, Tochter des Kameramanns von Leni Riefenstahl. Sie wählte den Weg der Gewalt, der an einen Tyrannenmord in der Antike erinnert. Die Costa Compagnie, bekannt für ihre dokumentarischen und intermedialen Arbeiten, untersucht mit vier Spielerinnen, ausgehend von Ertls Geschichte, Formen des weiblichen Widerstands. Sie fragen sich, ab wann Zivilist:innen zur Waffe greifen und ob es eine Pflicht zum Widerstand gibt. Würdest du kämpfen, um die Demokratie oder deine Freiheit zu verteidigen? In Zeiten von Krieg und Unterdrückung entsteht ein Stück darüber, ob es eine ethische Verpflichtung zur Gegenwehr gegen staatliche Gewalt gibt.

Hinweis: In dieser Inszenierung werden Gewalttaten an Individuen, sowie an Massen beschrieben und Bilder von Zerstörung gezeigt.

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