Theater am Goetheplatz / Premiere

Jenůfa

Oper aus dem mährischen Bauernleben in drei Akten von Leoš Janáček
Text nach dem Drama von Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutschem Übertext

„am ende dieser endlichkeit bleibt nichts mehr zu verlieren.“ (Barbara Köhler) — Jenůfa ist schwanger. Kindsvater Števa entscheidet sich jedoch gegen sie. Aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung wird Jenůfa ihr Kind daher in der Abgeschiedenheit zur Welt bringen. Nur ihre Stiefmutter, die Küsterin des Dorfes, steht ihr bei, sorgt sich aber um Jenůfas Ruf. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung: Heimlich ertränkt die Küsterin das Neugeborene im schneidend kalten Fluss. Zwischen dörflicher Enge und atemberaubender Ohnmacht brechen sich die expressiven Orchesterklänge von Leoš Janáčeks dritter und erfolgreichster Oper Bahn, die feinsinnig und urteilsfrei menschliche Extremzustände offenlegt. Regisseur Armin Petras und Generalmusikdirektor Yoel Gamzou widmen sich – nach dem Erfolg von Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk" – erneut den Abgründen einer schonungslosen Gesellschaft, die Frauen zu hilflosen Taten anstiftet und dann verurteilt.

Der Vorverkauf beginnt jeweils am 10. des Vormonats – für unsere Abonnent:innen bereits am 1. des Vormonats.

  • Besetzung


    Musikalische Leitung Yoel Gamzou
    Musikaliche Leitung William Kelley
    Inszenierung Armin Petras
    Bühne Julian Marbach
    Kostüme Patricia Talacko
    Chor Alice Meregaglia
    Licht Norman Plathe-Narr
    Video Rebecca Riedel
    Dramaturgie Brigitte Heusinger
    Choreografie Berit Jentzsch
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