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LiteraTour Nord – Kerstin Preiwuß: Wir alle

Bücher in Bewegung setzen

Eine Pfandleiherin, die die Welt nicht mehr versteht. Ein Laubenbewohner, der auch mal Glück im Leben haben will. Ein Mann, der trotz Ruhestand weitermacht. Eine junge Frau, die sich nicht entscheiden kann. In einer überhitzten Stadt im Osten des Landes treffen diese Menschen aufeinander. Sie werden zu einer Schicksalsgemeinschaft, denn die Zeiten sind schwierig, der Druck steigt.
Kerstin Preiwuß, geboren in Lübz, mehrfach ausgezeichnet für ihre Lyrik und Prosa, lebt in Leipzig, wo sie den Lehrstuhl für „Literarische Ästhetik“ am Deutschen Literaturinstitut inne hat. Ihr Roman „Nach Onkalo“ war 2017 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für ihre Arbeiten erhielt sie zuletzt 2020 den Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Auf die LiteraTour Nord gehen jeden Winter ausgewählte Autor:innen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und lesen aus ihren Neuerscheinungen in Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück – in den örtlichen Literaturhäusern und Buchhandlungen, moderiert von Professor:innen. Sie bewerben sich damit um den „Preis der LiteraTour Nord“, der seit 2006 von der VGH Stiftung ausgelobt wird und mit 15.000 Euro dotiert ist.

Termine:
So 22. November: Svenja Leiber: „Nelka“
So 6. Dezember: Sharon Dodua Otoo: „So, in etwa, ist es geschehen“
So 10. Januar: Elias Hirschl: „Schleifen“
So 24. Januar: Shida Bazyar: „Die Lücken“
So 7. Februar: Kerstin Preiwuß: „Wir alle“

Eine Veranstaltung vom Literaturhaus Bremen, der Buchhandlung Felix Jud Bremen und der Universität Bremen

Weitere Informationen unter www.literatournord.de