Theater am Goetheplatz / Zum letzten Mal

Pique Dame

Oper in drei Akten und sieben Bildern
von Peter I. Tschaikowsky
Text von Modest I. Tschaikowsky
nach der Novelle von Alexander Puschkin
In russischer Sprache mit deutschem Übertext

„Gott würfelt nicht.“ (Albert Einstein) — Eine Männergesellschaft, die um sich selber kreist und Langeweile mit Intrigen bekämpft, sucht sich ein neues Opfer: German, der nicht recht dazu gehört, German, der jeden Abend das Kartenspiel fieberhaft verfolgt, ohne selber zu setzen. Die Kameraden ­fixen ihn an, prophezeien Glück, gesellschaftlichen Aufstieg, Reichtum und schauen gelassen zu, wie die Sucht sich seiner bemächtigt. Lisa, das Mädchen, um derentwillen er reich werden wollte, tritt in den Hintergrund. Immer drängender ergreift das Verlangen von ihm Besitz, das Geheimnis der alten Gräfin zu lüften. Sie kennt die drei Karten, die immer gewinnen. Eines Nachts steigt er bei ihr ein und zieht die ­Pistole ...
Gier, Sucht, Liebe, Glück und Wahn – große Themen für Regisseur Armin Petras, denen Dirigent Yoel Gamzou mit Tschaikowskys gefühlsbeladenem, düster melancholischem Volksliedton ungebremsten Ausdruck verleiht.

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