Kleines Haus / fällt aus

TANZ Bremen 2020

Das Theater Bremen stellt den Spielbetrieb vorerst ein.
Bereits erworbene Karten können umgetauscht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite.

UNTITELED I

Eine feine, genaue Studie über Einzigartigkeit. the dance current

Gefangen in der Wiederholung, gefangen in Raum und Zeit: Als Industriedesignerin und Choreografin interessiert sich Andrea Peña für die von Gegenständen geprägten und unerbittlich wiederkehrenden Bewegungsabläufe des täglichen Lebens. In UNTITLED I erzählt sie mit repetitiven Sequenzen von menschlichen Stärken und von tief sitzenden Traumata, von Kapitulation und Rekonstruktion – und letztlich auch von der Resilienz und Verletzlichkeit des menschlichen, männlichen Körpers. Mit weiblichen, forschendem Blick hinterfragt Peña die Grenzen zwischen Virilität und Fragilität, zwischen Leistungskraft und Verwundbarkeit und erschafft ein Solo voller Spannung, Schönheit und verstörender Energie. Die ursprünglich aus Kolumbien stammende Tänzerin und Choreografin

ANDREA PEÑA gründete 2014 in Montréal ihre Kompanie ANDREA PEÑA & ARTISTS und wurde seitdem mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Hong Kong International Choreography Festival Award 2019. Zuvor war sie als Tänzerin bei zahlreichen kanadischen Kompanien, darunter beim Ballet BC und Les Ballets Jazz de Montreal engagiert

Dauer: 70 Minuten


UNTITLED I
Künstlerische Leitung: Andrea Peña
Choreografie: Andrea Peña in Zusammenarbeit mit Francois Richard
Tanz: Francois Richard
Musik: Bobby Leon
Lichtdesign: Hugo Dalphond

www.andreapena.net

FOKUS KANADA
Der Kanada Programmfokus ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020. Er wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts und die Regierung von Kanada mit zusätzlicher Unterstützung der Regierung von Québec.


CONTAINER

Die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen.
The Georgia Straight

Irgendwo zwischen Blade Runner und Miley Cyrus, zwischen Femme fatale und Cyborg: Allein – und doch keineswegs verloren – steht Vanessa Goodman auf der leeren Bühne. Kaltes, sezierendes Licht steckt ihren Rahmen, den CONTAINER, ab, in dem sie sich in äußerst exakter, fast hypnotischer Weise bewegt. In ihrem eindringlichen Solo spielt die kanadische Choreografin mit der Präsentation des weiblichen Körpers und zugleich mit dessen Dekonstruktion, und stellt die Zuschreibungen von Geschlecht und Identität infrage. Mit ihren expressiven Bewegungen und ihrer enormen Bühnenpräsenz erzeugt Goodman eine Spannung, angesiedelt irgendwo zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen rauem Club-Dancefloor, entrückter Konzentration und fernen Sphären – subversiv und beunruhigend.

VANESSA GOODMAN, die künstlerische Leiterin der Kompanie Action at a Distance Dance Society aus Vancouver interessiert sich für Kunst jenseits eines rein ästhetischen Zugriffs und erforscht mit den Mitteln des Tanzes das Wesen und die Natur des Menschseins. Goodman erhielt mehrere Preise, u.a. 2013 den Iris Garland Emerging Choreographer Award und 2019 den Chrystal Dance Prize.

Dauer: 70 Minuten


CONTAINER
Choreografie/Performance/ Soundarrangement/Kostüm: Vanessa Goodman
Originalmusik: Loscil
Sound: Loscil and The Barry Sisters
Lichtdesign: James Proudfood

www.actionatadistance.ca

FOKUS KANADA
Der Kanada Programmfokus ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020. Er wird unterstützt durch das Canada Council for the Arts und die Regierung von Kanada.

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