Theater am Goetheplatz / Premiere

Verbundensein

nach Kae Tempest
Ein Visual Poem von Alexander Giesche

„Die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“ (Johann Wolfgang von Goethe) — Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die nicht von Leistung und Selbstoptimierung, sondern von Nähe und Miteinander geprägt ist? Wie lässt sich Apathie in Hingabe und Neugier verwandeln, fragt Poet:in und Spoken-Word-Performer:in Kae Tempest im Essay „Verbundensein". Antworten findet Tempest in einer Politik des Mitgefühls und der gemeinschaftstiftendenden Kraft von Kunst. Alexander Giesche kehrt zehn Jahre nach seinen ersten Schritten als Regisseur am Theater Bremen zurück an den Goetheplatz. Gemeinsam mit Akteur:innen aus der Bremer Gesellschaft und verschiedenen Kunstsparten entwickelt er, berührt von Kae Tempests Manifest des Miteinanders, einen atmosphärisch-musikalischen Bilderbogen über die Sehnsucht, sich zu verbinden und die Anstrengung, verbunden zu bleiben. Verbunden mit uns selbst, unseren Nächsten und dem gesellschaftlichen Umfeld. Verbunden in Zeiten der Distanz, politischer und gesellschaftlicher Erschütterung, in Zeiten des Schmerzes – aber auch der Freude.

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