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#NeuimEnsemble #frauyamamoto Schauspiel

Neu im Ensemble: Mathilda Maack

In der Nähe von Hamburg geboren, an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studiert und jetzt im ersten Festengagement in Bremen: Mathilda Maack gehört neu zum Ensemble. Das Gespräch führt Diana König, Leiterin der Presseabteilung.

Diana König: Mathilda, mit Frau Yamamoto ist noch da hast du bei uns deine erste Premiere gefeiert. Auf der Bühne sind unzählige Umzugskartons, durch die ihr stiefelt, klettert, in denen ihr steht, auf denen ihr sitzt … das sieht richtig toll aus, aber ich stelle es mir zeitweise auch ein bisschen unbequem vor. Wie hast du dein erstes Bühnenbild erlebt?

Mathilda Maack: Suchend. Die Idee von Frau Yamamoto ist noch da ist, dass die Figuren auf der Bühne suchen, zum einen nach Dingen, zum anderen aber auch nach Bindungen/Beziehungen. Und ich würde zugeben, dass ich auch in Wirklichkeit manchmal Requisiten suche in den ganzen Kartons. Aber ich mag das Bühnenbild sehr, denn es gibt so viele Spielmöglichkeiten – man kann sich verstecken, etwas aufbauen, etwas umschmeißen, auf merkwürdige Weise vorankommen oder eben auch nicht vorankommen.

Du hast schon als Jugendliche auf der Bühne gestanden, steht in deiner Biografie, was hast du so gemacht?

Ich habe lange in einer generationsübergreifenden Theatergruppe gespielt – auch hier in der Nähe, ich komme ja aus dem Norden. Meine erste Rolle war die Grille in Pinocchio. Mit sieben Jahren habe ich in dieser Gruppe angefangen – irgendwann bin ich in den Jugendclub des Hamburger Schauspielhauses gewechselt. Das war für mich immer ein Ausgleich zu Schule und zuhause, ein kreativer Wohlfühlort.

Ganz frisch von der Schauspielschule und direkt fest ans Theater … was ist neu am Berufsleben?

Mit verschiedenen Generationen zusammenzuspielen finde ich extrem bereichernd. Da lerne ich ganz viel. Auf der Schauspielschule lernt man natürlich auch viel, aber aus diesem Generationenaustausch schöpfe ich total. Und was ich schön finde, ist, dass man nicht mehr nur daran arbeitet, wie man selbst spielt, sondern an einem Ganzen, komplexen Stück, bei dem sich jemand umfassend Gedanken gemacht hat – und es nicht nur heißt: „Sprich mal das T am Ende des Wortes noch richtig mit aus“. Das ist schön, so zu allen kreativen Prozessen bei einem Stück dazu zu gehören.

Sehen kann man dich auch noch in Solange wir leben, da hast du in der Wiederaufnahme die Rollen von Nadine Geyersbach übernommen.

Ja, da bin ich ganz doll aufgeregt – das kenne ich von mir gar nicht. Aber ich habe noch nie ein 3,5 Stunden-Stück mit wenig Proben übernommen. Ich freue mich drauf, ich finde die Rollen ganz toll. Das Stück habe ich übrigens vor der Sommerpause gesehen und war sehr berührt. Es hat mich sehr gefreut, dass Alize Zandwijk mich gefragt hat, ob ich das übernehmen will.

Wo wirst du noch auf der Bühne stehen in der nächsten Zeit?

Bei Mario und der Zauberer und bei Krieg und Frieden.

Durch das Ensemble Netzwerk haben sich in den letzten Jahren die Arbeitsbedingungen für Schauspieler:innen verändert: die Gehälter sind gestiegen, es gibt festere Pläne, andere Regelungen für freie Tage … hast du dir über so was Gedanken gemacht, als du angefangen hast, Schauspiel zu studieren?

Auf jeden Fall. Ich bin selbst auch in der Gewerkschaft und ich finde das super, dass man sich darüber Gedanken macht, dass das Leben außerhalb des Theaters ein wenig planbarer wird für uns Spielende. Und dass man über Überarbeitung und Gehalt und so weiter offen sprechen kann. Aber ich muss auch sagen hier am Theater Bremen musste ich mir da gar nicht so Gedanken drüber machen. 

Was reizt dich daran, auf der Bühne zu stehen?

Die Spielfreude. Ich finde, das ist eine Frage, die man oft gestellt bekommt: wenn man auf die Schauspielschule kommt, auch von Freund:innen und Verwandten. Es gibt vieles, was ich da sagen könnte, aber der größte Punkt ist die Freude am Spielen. Was mich am Theater mehr reizt als am Film, ist diese Spannung im Raum, die entsteht, wenn Publikum anwesend ist. Man bekommt direkte Reaktionen – wenn die Menschen lachen oder auch sehr still sind. Diese Stille ist eine andere Stille als auf den Proben oder vor der Kamera – weil einfach mehrere Hundert Leute im Raum schweigen. Das ist eine besondere Energie, die ich einfach nirgendwo anders finde. Wenn ich von diesem persönlichen Gefühl absehe, würde ich auch sagen, dass ich Theater mache, weil ich denke, dass wir als Gesellschaft eine Auseinandersetzung mit politischen Themen auf einer künstlerischen Ebene brauchen. Mir hat das als Jugendliche geholfen: etwas im Theater zu verstehen, weil es mir nicht erklärt wurde, sondern weil ich es durch ein Stück, ein Gefühl, eine Stimmung wahrgenommen habe. Das würde ich gern weitergeben.

Du bist in Schleswig-Holstein geboren und lebst jetzt in Bremen. Kommst du gut hier an?

Ist wie nach Hause kommen. Ich wollte wirklich gern in ein Theater in Norddeutschland und jetzt bin ich hier in diesem lieben Haus. Ich habe in Berlin studiert und ich habe Berlin auch geliebt – aber jetzt hier: der Menschenschlag, die Schiffe, das Wasser, die Möwen – das ist wie nach Hause kommen. Ich muss mich gar nicht so einleben, obwohl ich ja nicht aus Bremen komme, weil mir alles so vertraut ist. Ich muss nur noch Fußballfan werden, um richtig dazu zu gehören.

Wenn du auf deine Zeit hier am Theater Bremen schaust, was erwartest oder erhoffst du dir?

Ich erhoffe mir eine gute Zusammenarbeit mit netten Kolleg:innen, die ich jetzt in meiner ersten Produktion auch schon erleben durfte. Und ich erhoffe mir, ganz viel ausprobieren zu dürfen, verschiedene Regiestile kennenzulernen, verschiedene Texte und Rollen. Ich bin einfach sehr neugierig.

 

Veröffentlicht am 30. Oktober 2025.

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