Die Glocke - Das Bremer Konzerthaus

5. Philharmonisches Konzert

Prosit – ab auf’s Parkett!
Rachmaninov, Galliano, Ravel
Marzena Diakun, Dirigent
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In seinen Symphonischen Tänzen zieht der bereits schwerkranke Sergej Rachmaninov so etwas wie ein Lebensfazit: Er greift altes Material wieder auf, verarbeitet es in autobiografischer Weise und macht daraus sein nach eigenen Worten bestes Werk. Es sollte auch sein letztes sein – 1943 starb er im amerikanischen Exil. Der französische Komponist und Akkordeonist Richard Galliano kommt ursprünglich aus dem Jazz. Sein Freund Astor Piazzolla gab ihm einen entscheidenden Tipp für seine Karriere: Er solle mehr auf seine Herkunft schauen und weniger amerikanischen Jazz spielen. Dieser Anstoß führte zu dem „Musette Neuve“-Stil, für den er heute steht. Wie leicht und luftig der klingt, führt Galliano selbst als Solist in seinem Opale Concerto vor. Eine Apotheose des Walzers schuf Maurice Ravel mit seiner symphonischen Dichtung La Valse. Ursprünglich war das Werk als Hommage an den Walzerkönig Johann Strauss geplant, doch entstanden ist es unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg als bittersüße Abrechnung mit der Walzerseligkeit einer obsolet gewordenen Epoche.

Werke von:
Sergej Rachmaninov (1873–1943)
Symphonische Tänze op. 45

Richard Galliano (*1950)
Opale Concerto

Maurice Ravel (1875–1937)
La Valse

Besetzung:
Marzena Diakun, Dirigent
Richard Galliano, Akkordeon

  • Sonntag, 15. Januar 2023, 11:00 Uhr
    Montag, 16. Januar 2023, 19:30 Uhr
    Dienstag, 17. Januar 2023, 19:30 Uhr

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