noon / Foyer Kleines Haus

OIKOS: Welt & Wirtschaft #7 Wasserstoff

Der Stoff, aus dem die Zukunft ist?
In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung-Bremen
Eintritt frei!

Wasserstoff soll eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen, sein Einsatz gilt als essentiell für die Eindämmung der Klimakatastrophe – zumindest auf technischer Ebene. Sind diese Hoffnungen berechtigt?
Die Bundesregierung will Milliarden für ihre nationale Wasserstoff-Strategie ausgeben, Bremen sieht die Chance, zur führenden Wasserstoff-Metropole Europas zu werden. Gemessen an den Hoffnungen – und den geplanten Investitionen – steckt die öffentliche Befassung mit dem Thema noch in den Kinderschuhen. Was also lässt das hochexplosive Gas so interessant erscheinen, wie kann man es konkret einsetzen und wo liegen die prinzipiellen Gefahren beim Übergang in die Wasserstoffwirtschaft?
Über die regionalen Interessen hinaus müssen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, welche politische Rahmensetzungen erforderlich sind, um eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln. Hergestellt mit Ökostrom, gilt Wasserstoff als „grün“. Doch de facto basiert derzeit fast die gesamte Wasserstoffproduktion auf Erdgas, Öl und Kohle.
Welche unterschiedlichen Szenarien sind vorstellbar, in welche Richtung geht die Entwicklung, die durch den großflächigen Einsatz der Wasserstofftechnik vorangetrieben wird? Und wie zielführend ist es, wenn wir uns als Antwort auf die Erderwärmung vor allem auf technische Lösungen fokussieren? Klar ist: Welche „Farbe“ und welche Wirkung Wasserstoff haben wird, hängt von den aktuellen Weichenstellungen ab.

Gäste:
Carolin Dähling, stv. Leiterin des Bereichs Politik und Kommunikation von Green Planet Energy
Torben Stührmann, kommissarischer Teamleiter des Fachgebietes Resiliente Energiesysteme an der Universität Bremen
Saskia Greiner, Innovationsmanagerin bei BIS, der Gesellschaft für Innovationsförderung und Stadtentwicklung Bremerhaven

Moderation:
Gernot Knödler, Redakteur der taz nord mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft & Umwelt.

Der gleichzeitige Livestream wird über www.boell-bremen.de aufrufbar sein.

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