Tanz
PBTanz
Als Gabrio Gabrielli als Jugendlicher sein Elternhaus verließ, um sich in Milano der Hausbesetzerszene anzuschließen, war kaum abzusehen, dass ihn später eine Karriere als Tänzer erst nach Deutschland und danach um die halbe Welt führen sollte. Gabriellis Leben ist ein durch und durch bewegtes, aus dem es viel zu erzählen gibt: Von seinen Anfängen an der Folkwang Universität in Essen, die geprägt waren vom Aufeinandertreffen mit dem charismatischen Kurt Joos-Tänzer Jean Cebron, von den Begegnungen mit Pina Bausch und vom gemeinsamen Älterwerden mit Samir Akika, in dessen ersten choreografischen Arbeiten er bereits Mitte der 90er Jahre auf der Bühne stand. Mit WeggefährtInnen von damals und heute unternimmt Gabrio Gabrielli für "PBTanz #2" eine Zwischenschau, erinnert sich an prägende Stationen seines Lebens zwischen Milano und Bremen und fragt: Was kommt da noch? Es wird gekocht, gesungen, gemalt und getanzt, denn Gabrio Gabrielli ist nicht nur ein wunderbarer Tänzer und Koch, sondern auch Familienmensch und Gastgeber durch und durch.