Kleines Haus

Transnational Assembly of Workers' Solidarity

Towards Ecological Syndicalism
Versammlung
Mit 50 Arbeiter:innen, Aktivist:innen und
Organizer:innen aus ganz Europa
Im Rahmen von Between Land and Sea
Eintritt frei!

Stellen Sie sich vor, in naher Zukunft würde ein ökologisches Ereignis eintreten, das wir zwar für vorstellbar, aber noch nicht für realistisch halten. Denken Sie an eine der vielen Klimakatastrophen, vor denen seit Jahren gewarnt wird und die sich nun zu entfalten beginnen, an die Corona-Pandemie oder an einen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, den noch vor kurzer Zeit kaum jemand für möglich hielt.
Im Rahmen des nicht-öffentlichen Syndicat! Gipfels im Rahmen des „Between Land and Sea“ Festivals und European Alternatives' School of Transnational Organizing sowie unseres Projekts „Assemblies of Solidarity“ werden 50 Arbeiter:innen, Klimagerechtigkeitsaktivist:innen, antirassistische Community Organizer:innen, Theoretiker:innen und Trainer:innen aus politischen Bewegungen und Gewerkschaften aus Bremen und ganz Europa zusammenkommen, um gemeinsam zu fragen, wie wir eine starke transnationale Bewegungsökologie organisieren können und wie wir eine Vereinigung von Arbeits-, Klima- und Migrationskämpfen aufbauen und die Forderungen dieser Kämpfe für eine gesellschaftliche Transformation ökologisieren können. Denn es sind nicht nur Klimaaktivist:innen, die sich um unsere Lebensgrundlagen und die planetarische Gerechtigkeit sorgen, sondern auch Arbeiter:innen in der Luftfahrt, im Tech-Bereich, im Lieferwesen, in der Landwirtschaft, in der Logistik und im Pflegebereich. Gerade hier sollten Migrant:innen ein Recht auf Mitbestimmung für die Zukunft unseres Lebens auf diesem Planeten haben.
Die Transnationale Versammlung der Arbeiter:innensolidarität stellt uns vor die gemeinsame Aufgabe, ein nicht unwahrscheinliches Zukunftsszenario imaginativ, diskursiv und strategisch vorzudenken und den vermeintlich unausweichlichen Lauf der Geschichte in einen Ökofaschismus, der nur wenigen das Recht auf Leben zugesteht, zu verändern. Hin zu einem ökologischen Syndikalismus, der für das Recht der Vielen – Arbeiter:innen, Migrant:innen und insbesondere armen und indigenen Gemeinschaften im globalen Süden – kämpft, für uns selbst, unsere Gemeinschaften und den Planeten so zu sorgen, wie wir es gerne würden.
Schließen Sie sich der transnationalen Gipfelgemeinschaft von Syndicat! an, lassen Sie uns gemeinsam die Fragen der Zukunft angehen und herausfinden, wie wir den Lauf der Geschichte zum Wohle aller verändern können.

Die Versammlung wird in englischer Sprache abgehalten.

Bei Interesse wird hier um Teilnahmeanmeldung gebeten.




Imagine that in the near future an ecological event would occur that we find imaginable, but just not yet realistic. Consider one of the many climate catastrophes that have been warned about for years and have now begun to unfold, the Corona pandemic, or something like Russia's war of aggression against Ukraine, which only a short time before even few considered possible.
As part of the non-public Syndicat! Summit unfolding within the Between Land and Sea Festival and European Alternatives’ School of Transnational Organizing and our Assemblies of Solidarity project, 50 workers, climate justice activists, anti-racist organizers, theorists, and educators from political movements and trade unions from Bremen and all over Europe will converge to ask collectively how we can organize a powerful transnational movement ecology and how we can build a convergence of labor, climate and migration struggles, and ecologize the demands of these struggles for socio-ecological transformation. After all, it is not only climate activists who are concerned about our livelihoods and planetary justice, but also workers in the aviation, tech, delivery, agriculture, logistics and care sector. It is here especially that migrants should have a right to have a say and ownership about the future of our lives on the planet.
The Transnational Assembly of Workers' Solidarity confronts us with the joint mission to imaginatively, discursively, and strategically pre-enact a not improbable future scenario, and to shift the supposedly inevitable course of history into eco-fascism, which grants the right to life to only a few. Towards an ecological syndicalism that fights for the right of the many – workers, migrants, and especially poor and indigenous communities in the Global South – to care for ourselves, our communities, and the planet as we would like to.
Join the transnational Syndicat! summit community, let's confront the questions of the future together, and let's work out how we would change the course of history for the common good.

The Assembly will be held in English language

Please register here to participate.


Hosted by European Alternatives, School of Transnational Organizing, Assemblies of Solidarity. With the support of EU, Guerilla Foundation, Porticus Foundation

Download Festivalprogramm.




    • Co-funded by the European Union


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